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Dieses Wiki widmet sich der Eran-Saga von Conrad Beck. Ziel dieses Wiki-Projektes ist es, einen Überblick über Charaktere, Handlungsorte sowie magische Wesen, Affinitäten und weitere Besonderheiten zu geben.

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Technisches Gedöns

Schriftarten

Schriftarten
Schriftart Modus Situation
Liberation Serif Normal Std
Liberation Serif Italic Normale Gedanken / Gedankenrede
Liberation Serif Italic + Mittig Magisch gespeicherte Nachricht
Liberation Serif Rechsbündig Vision
Liberation Serif Hochgestellt Weit entferntes Flüstern
Linux Libertine Display G Italic Weibliche Gedanken
Goudy Old Style Italic + Mittig Erste Zweitseele (Mensch aus einer anderen Welt)
Goudy Old Style Italic + Rechts Zweite Zweitseele (Ruas, der Großkönig)
Blackadder ITC Normal Schriftliches
Blackadder ITC Mittig (Überschrift 14pt) Berichte Magischer Wesen
Liberation Serif Italic + in Einzelnen `'` Zitate (Erinnerungen)

Informationen

Wichtige Seiten

Infos

Für Stefan und Vanessa :)

Wenn ihr Anmerkungen zu etwas oder jemandem habt, dann markiert das bitte mit einem eigenen Abschnitt (Überschrift 1 + Thema + @Name)

Zeit-System (Kalender)

Ein Jahr ist klar!

  • In der Welt von Eran hat ein Jahr 16 Monate
  • Jeder Monat hat 4 Wochen
  • Jede Woche hat 9 Tage
  • Daraus folgt, dass ein Jahr exakt 576 Tage

Bilder:

  1. Magischer Aufzug der Zwerge
  2. Serverraum
  3. Baum des schwarzen Eisens
  4. Erans Luftschiff
  5. Wappen der Gilde
  6. Luftschiff Ethanas
  7. Zugkarre
  8. Schub für den Bau
  9. Besprechungsraum des Zwergenkönigs
  10. Raumschiff
  11. Höhle innen (Erans Kindheit)
  12. Infoanzeige vom Analyse-Skill
  13. Erans neue Augen (Gold-Gelb und mondgleiches Silber-Blau)

Leseprobe und Marketing

📖 BEREICH: LESEPROBEN-ARCHITEKTUR

Ziel: Die strikte Trennung von Text-Auszügen nach Zielgruppen, um einerseits Verlagen und Künstlern die maximale Tiefe des Werkes zu demonstrieren, und andererseits im öffentlichen Raum die Neugier (Hype) zu schüren, ohne das Finale zu spoilern.

1. Die Verlags- & Künstler-Leseprobe (Intern / Geheim)

Diese Version dient exklusiv der Akquise von Verlagen sowie als Arbeitsgrundlage und 1. Bonus für den Haupt-Cast der Streamer zur Vorbereitung. Sie wird niemals öffentlich hochgeladen.

  • Umfang: Enthält ausschließlich vollständige, ungekürzte Kapitel.
  • Inhaltliche Struktur:
    1. Prolog (Vollständig – Etablierung von Atmosphäre und Ton).
    2. Kapitel 1 (Vollständig – Einführung des Protagonisten Eran).
    3. Fragmente 2–4 (Drei voneinander unabhängige, aber in sich vollständige Kapitel aus der Mitte des Buches, die gezielt das Magiesystem, eine Actionszene und den harten Sci-Fi-Bruch demonstrieren).
    4. Schluss-Kapitel (Das Finale): Der „Freie Fall“ als ultimativer Cliffhanger wird hier ungekürzt beigefügt, um die strukturelle Kompetenz des Autors und den Kaufanreiz für Folgebände zu beweisen.

2. Die Live-Stream-Leseprobe (Intern / Event-Spezifisch)

Diese Mappe wird exklusiv für das Live-Hörbuch-Event an die teilnehmenden Streamer ausgegeben. Sie ist das direkte Skript für die Übertragung.

  • Harte Inhalts-Grenze: Das Schluss-Kapitel (Der freie Fall) ist in dieser Version nicht enthalten, um den Zuschauern des Streams den wichtigsten Kaufgrund für das fertige Buch nicht vorwegzunehmen.
  • Struktur: Entspricht im Aufbau der Verlags-Leseprobe (jedoch ohne das finale Kapitel)

3. Die öffentliche Leseprobe (Public / Barrierefrei)

Diese Version ist für jedermann auf der offiziellen Autorenseite und in der App frei zugänglich. Sie dient als digitaler „Appetitanreger“ für die Leserschaft.

  • Inhaltliche Struktur:
    • Prolog: Vollständig und ungekürzt.
    • Kapitel 1: Teil-Veröffentlichung. Es werden exakt die ersten sieben (7) Seiten abgedruckt. Sollte der letzte Satz auf Seite 7 unvollständig sein, wird der angefangene Absatz auf Seite 8 zwingend noch bis zum Punkt zu Ende geführt. Danach bricht die Leseprobe ab.
    • Zusatz-Fragmente: Maximal zwei (2) weitere Kapitel aus der Buchmitte, die nach demselben harten 7-Seiten-Limit (plus Absatz-Ende auf Seite 8) abgeschnitten werden.

📢 BEREICH: INITIAL-MARKETING & EVENT-LOGISTIK

Ziel: Die Generierung einer massiven, organischen Reichweite zum Launch von Band 1 (C A N: Eran - Der Auftakt) ohne die Nutzung kommerzieller Social-Media-Algorithmen (SNS-Boykott).

1. Das interaktive Live-Hörbuch-Streaming-Projekt

Zielgruppen-Fokus-Partner: Das Live-Hörbuch-Event und nachfolgende Medienkooperationen richten sich gezielt an reichweitenstarke Web-Videoproduzenten, Streamer und themenspezifische Content-Creator, die aufgrund der kompromisslosen Qualitätsnormen des Manifests (wie der Anti-Farbseuche-Regel, der 2D-Handzeichnungsgarantie und der unzensierten Audio-Rohheit) als ideale Markenbotschafter für das Franchise gewonnen werden können.

  • Gaming- und Entertainment-Sektor: Gronkh, Matthias Berger, BastiGHG (und ähnliche Creator für das Live-Hörbuch- und Anime-Segment).
  • Merchandise- und Klemmbaustein-Sektor: Held der Steine (und ähnliche, qualitätskritische Produkt-Reviewer, die von den strikten Vorgaben gegen Aufkleber und Fehlfarben im Fundament überzeugt werden).
  • Rollenverteilung des Casts:
    • Der Erzähler (Gronkh): Übernimmt die absolute akustische Führung des Events. Er spricht ausnahmslos alle nicht-wörtlichen und nicht-gedanklichen Texte. Seine tiefe, erzählerische Tonalität fungiert als das akustische Fundament.
    • Die Charaktere (Matthias Berger, BastiGHG u. a.): Übernehmen die wörtliche Rede und die gedanklichen Monologe der jeweiligen Figuren im fliegenden Wechsel, angepasst an das Skript der Live-Stream-Leseprobe.
    • Die Rollenverteilung ist im Vorfeld abzusprechen.
  • Nachschauen des Streams: Um das Event auch für zukünftige Leser und Fans dauerhaft zugänglich zu machen, darf die Übertragung kein flüchtiges Live-Ereignis bleiben. Der gesamte Stream IST im Nachgang als eigenständiges, ungeschnittenes oder optimiertes Video (VOD) auf den gewohnten und etablierten Kanälen der beteiligten Creator (mindestens auf YouTube) dauerhaft hochzuladen und barrierefrei zur Verfügung zu stellen. Dieses Video fungiert somit langfristig als permanente, organische Videowerbung für den ersten Buchband des Franchises. Dieses Video fungiert somit langfristig als permanente, organische Videowerbung für den ersten Buchband des Franchises. Die Werbungs-Schaltung (Monetarisierung und Platzierung von Anzeigen innerhalb des Videos) obliegt hierbei vollständig dem Creator.

2. Der Bild-Würfel-Algorithmus im Wiki (Visuelle Schnitzeljagd)

Synchron zum Live-Stream-Event wird der Download-Bereich des öffentlichen Wikis für die Zuschauer freigeschaltet. Er enthält alle offiziellen KI-Stillleben-Linearts (Ausmalbilder) zu Band 1.

  • Der Anti-Direktlink-Schutz: Um zu verhindern, dass Fans die Bilder über einfache, chronologische Nummerierungen (z. B. Bild_01.png) gezielt abgreifen, wird ein dynamischer Würfel-Algorithmus implementiert.
  • Technische Funktionsweise:
    1. Die Bilder werden im Hintergrund unter kryptischen, nicht erratbaren Hash-IDs gespeichert.
    2. Bei jedem einzelnen Laden oder Aktualisieren (Reload) der Webseite wird die Reihenfolge der Kacheln im Download-Interface vollkommen zufällig neu ausgewürfelt.
    3. Die Dateinamen beim Download werden bei jedem Reload clientseitig mit einem neuen, temporären Zufalls-String versehen.
  • Der Gamification-Effekt: Wenn die Streamer im Live-Hörbuch eine Szene vorlesen (z. B. das Kapitel-Init-Bild zum aktuell vorgelesenen Kapitel) und die Zuschauer auffordern, das passende Ausmalbild im Wiki zu suchen, bricht eine kollektive, interaktive Suchaktion im Chat aus. Die Fans müssen die Bilder visuell filtern und jagen. Dies maximiert die Verweildauer und die emotionale Bindung an die Franchise-Infrastruktur ab der ersten Sekunde.

Lizenz-Gedöns für KI-generierte Bilder

ART-DESIGN, WETTBEWERBE & VISUELLER SCHUTZ (ILLUSTRATIONS-KLAUSEL)

Ziel: Der Schutz der Charaktere vor KI-Generierung und die maximale Einbindung der Community durch offizielle Kunst-Wettbewerbe. Physische Bücher bleiben frei von konkreten Gesichtern, während das Wiki als lebendige Galerie echter menschlicher Kunst fungiert.

1. Visueller Code für Cover & Buch-Illustrationen (Das Schemen-Gesetz)

  • Verbot konkreter Charakter-Darstellungen: Auf den offiziellen Buchcovern sowie in allen im Buch abgedruckten Zeichnungen, Skizzen und Illustrationen dürfen keine konkreten Gesichter, detaillierten physischen Merkmale oder eindeutigen Charakter-Designs von Personen dargestellt werden.
  • Schemenhafte Ästhetik: Wenn Menschen oder Charaktere in den physischen/digitalen Büchern abgebildet werden, dürfen diese ausschließlich schemenhaft, als Silhouette, im Schatten oder als unkenntliche Vektoren im Hintergrund inszeniert werden (Fokus auf Symbolik, Landschaften und Atmosphäre).
  • Der Exklusivitäts-Ort: Sämtliche konkreten, detaillierten Charakter-Designs (Gesichter, Kleidungsdetails, spezifische Rüstungen) gehören ausnahmslos und exklusiv in das offizielle Franchise-Wiki und sind im Hauptwerk strengstens untersagt.

2. Das KI-Stillleben-Verzeichnis im Wiki (Creative Commons CC-BY-NC)

Die visuelle Darstellung von leblosen Objekten im Downloadbereich des Wikis darf mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erfolgen. Für phantastische Wesen, Geister oder Monster, die laut Lore eine menschenähnliche Gestalt annehmen können oder aus reiner Energie/Elementen bestehen (z. B. Ifrits, Golems, Elementare, Schleime), gelten für die KI-Generierung folgende strikte visuelle Grenzen:

  • Erlaubt (Die abstrakte Elementar-Form): Die KI darf das Wesen generieren, solange der Fokus auf der Naturgewalt liegt. Ein Ifrit darf als Säule aus wildem Feuer, Rauch und Plasma dargestellt werden, die vage die Silhouette eines Körpers oder flammende Klauen erahnen lässt. Ein Golem darf als wuchtige, humanoide Gestalt aus groben Felsen und magischen Runen generiert werden.
  • Verboten (Das menschliche Gesicht): Es ist dem Prompt-Operator absolut untersagt, der KI zu befehlen, diesen Elementarwesen ein konkretes, detailliertes menschliches Gesicht (feine Lippen, reale Augen, menschliche Mimik) oder eine anatomisch exakte, fleischliche Körperform zu geben.
  • Der visuelle Filter: Sobald ein Ifrit im Monsterbericht ein hochentwickeltes, intelligentes und klar definiertes Gesicht oder eine echte menschliche Statur besitzen soll, entfällt die Erlaubnis für die KI. In diesem Fall greift ausnahmslos Kapitel 10, Abschnitt 3 (Der Community-Wettbewerb): Das Gesicht und die detaillierte humanoide Gestalt des Ifrits müssen von einem echten Künstler gezeichnet werden.

3. Format, Lizenzierung & Prompt-Transparenz (Open-Data-Klausel)

Sämtliche in dieser Sektion bereitgestellten KI-Generate unterliegen strengen Transparenz- und Nutzungsregeln, um den Open-Source-Gedanken der Community zu fördern und gleichzeitig kommerziellen Missbrauch zu verhindern.

  • Format & Bereitstellung: Die Bilddaten werden ausschließlich als saubere Linearts (Ausmalbilder/Vektorgrafiken) zur Verfügung gestellt.
  • Die CC-BY-NC 4.0 Lizenz: Alle Downloads stehen unter der internationalen Lizenz Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell (CC BY-NC 4.0).
    • Erlaubt: Fans dürfen die Linearts frei speichern, lokal ausdrucken, digital oder physisch ausmalen und das Ergebnis im Netz (Social Media, Foren) teilen.
    • Bedingung: Bei jeder Veröffentlichung muss der Name des Autors/Projekts genannt werden.
    • Verbot: Eine kommerzielle Nutzung (Verkauf der Ausmalbilder, Nutzung für eigene kostenpflichtige Produkte oder Werbezwecke) ist strikt untersagt.
  • Das Prompt- & Modell-Register (Transparenz-Nachweis): Direkt neben oder unter dem Download-Button jedes Linearts wird ein standardisierter Metadaten-Block eingeblendet. Dieser enthält:
    1. Den exakten Text-Prompt (inklusive genutzter Negative Prompts), der für die Generierung verwendet wurde.
    2. Den direkten Hyperlink zum genutzten KI-Modell auf Civitai (z. B. Cetus-Mix, DreamShaper etc.), um die Arbeit der Modell-Schöpfer sauber zu creditieren und der Community das exakte Nachstellen im eigenen ComfyUI- / Stability-Matrix-Setup zu ermöglichen

4. Community-Wettbewerbe & Print-Integration (Die Fan-Art-Klausel)

Sämtliche visuellen Darstellungen von Charakteren und hochkomplexen Monstern stammen ausnahmslos von echten Menschen und werden über das offizielle, autarke Franchise-Forum organisiert. Zur Vermeidung von unkontrolliertem Server-Wildwuchs und zur Performance-Optimierung (z. B. via Firebase) gilt eine strikte Aufteilung nach Komplexität und Speicher-Logik.

4.1. Sourcing-Wege für Kunstwerke
  • Dedizierte Wettbewerbe für komplexe Assets (Das Land-Fisch-Gesetz): Hochkomplexe, intelligente Monster-Designs, welche die logische und räumliche Kapazität reiner KI-Stillleben-Prompts systembedingt überschreiten, werden vom Autor als einzelne, zeitlich begrenzte Sonder-Wettbewerbe ausgeschrieben.
    • Verbindliche visuelle Benchmark (Kreatur aus Band 2): Ein „Land-Fisch“, dessen Anatomie in der Z-Achse komplett invertiert aufgebaut ist (Augen anatomisch unten, Maul oben, Rückenflosse unten, Bauchflossen oben). Die Kreatur besitzt zudem sechs (6) Beine, die den Körper über dem Boden tragen, sowie Flügel, die physisch anstelle der Bauchflossen (nun obenliegend) angewachsen sind.
    • Verfahrens-Vorschrift: Da KI-Bildgeneratoren bei solch präzisen, mathematischen Invertierungen und anatomischen Brüchen versagen (KI-Hali-Lethargie), ist die Generierung dieses Wesens via KI strengstens untersagt. Das Design wird ausnahmslos als Foren-Wettbewerb für menschliche Künstler ausgeschrieben. Das offizielle Gewinner-Design wird direkt in die gedruckten Buchversionen/E-Books integriert (Abschnitt 1) und danach für das öffentliche Wiki gesperrt.
  • Permanenter Upload-Bereich für Charaktere: Für alle im Wiki benannten Charaktere existiert im offiziellen Forum ein dauerhafter, offener Upload-Bereich. Fans können hier jederzeit fortlaufend ihre Charakter-Designs und Fan-Arts einreichen und durch die Community bewerten lassen.
4.2. Das dreistufige Server-Speicher- & Reranking-Protokoll

Um die Serverlast und Speicherkosten der Plattform minimal zu halten, durchlaufen alle fortlaufend eingereichten Charakter-Bilder eine automatisierte Speicher-Pipeline:

[Eingehender Fankunst-Upload] (Max. 250 Bilder via FIFO-Buffer)
         │
         ├──► Erreicht Top 10 Newcomer? ──► Sichern für 3 Monate
         │                                      │
         └──► Erreicht Top 20 All-Time? ────────┴──► Permanenter Server-Speicher
  1. Der temporäre FIFO-Buffer (Eingangsstufe):
    • Alle neu hochgeladenen Fan-Arts zu einem Charakter wandern zuerst in einen flüchtigen Zwischenspeicher.
    • Die Kapazität ist hart auf maximal 250 Bilder pro Charakter begrenzt.
    • Wird das 251. Bild hochgeladen, greift das First-In-First-Out-Prinzip (FIFO). Das älteste, am schlechtesten bewertete Bild im Buffer wird automatisch und unwiderruflich vom Server gelöscht.
  2. Die Top-20-Elite (Permanenter Speicher):
    • Die Top 20 der am besten bewerteten Designs eines Charakters werden vollständig aus dem FIFO-Buffer gelöst.
    • Sie erhalten den Status PERMANENT_STORAGE = true und verbleiben unbegrenzt und löschsicher auf dem Server.
  3. Das Top-10-Newcomer-Reranking (Kreativ-Puffer):
    • Bilder von neuen Künstlern, die innerhalb kurzer Zeit eine hohe Bewertungs-Dynamik aufweisen, aber noch nicht die absolute Top-20-Elite knacken, wandern in eine gesonderte Top-10-Newcomer-Liste.
    • Diese Newcomer-Bilder werden für einen festen Zeitraum von exakt 3 Monaten im Speicher gehalten, um ihnen Sichtbarkeit zu geben.
    • Sofort-Ersatz-Klausel: Schafft es ein Bild während dieser 3 Monate nicht, durch Community-Votings aktiv in die absolute Top-20-Elite aufzusteigen, verliert es nach Ablauf der Frist seinen Puffer-Status. Es wird sofort durch den nächsten nachfolgenden Newcomer ersetzt und fliegt aus dem permanenten Speicher, sofern es nicht mehr im 250er-FIFO-Buffer liegt.
4.3 Die finale Wiki-Übernahme & Die Unantastbarkeit des Kanons
  • Das Gesetz der ewigen Galerie (No-Replace-Rule): Ein Charakter-Design, das vom Wiki-Besitzer offiziell in das Franchise-Wiki erhoben wurde, ist unantastbar und wird niemals ausgetauscht. Es verbleibt als ewiges, offizielles Gesicht dieses Charakters im System.
  • Der Veröffentlichungs-Fokus: Diese Erhebung in das offizielle Wiki erfolgt bestenfalls in den ersten Monaten direkt nach der Veröffentlichung eines neuen Buches, um die maximale Dynamik und Lore-Treue der Community-Releases zu nutzen. (Und damit ein möglicher Anime zweitnahm die finalen Char-Design bekommt)
  • Das Autoren-Schaufenster (Die Top 3 Autor-Votes): Unabhängig von den reinen Community-Wertungen besitzt der Foren-Bereich jedes Charakters eine exponierte Sektion für die aktuellen Top 3 Lieblings-Designs des Autors.
    • Maximale Flexibilität: Diese Top 3 wird allein vom Autor bestimmt. Die dort platzierten Bilder können sich mit den Top 20 der Community oder den Top 10 Newcomern überschneiden, müssen es aber nicht. Es können auch völlig eigenständige Perlen sein.
    • Das Wiki-Potential: Jedes im Forum gepostete Charakter-Bild besitzt das fundamentale Potential, vom Besitzer direkt in das offizielle Wiki übernommen zu werden – ganz egal, ob es in den Top 20 gelistet ist oder nicht. Die Entscheidungsgewalt liegt zu 100 % beim Eigentümer.

FRANCHISE-MANIFEST & QUALITÄTSVORGABEN (ERANS REISE / UNIVERSUM)

UTTERSTE GRUNDREGEL FÜR SCHREIBSTIL & CONTENT

  • Erzählperspektive: Streng personaler Erzähler (3. Person, "Er/Sie")
  • Kamera-Bindung: Die Perspektive verbleibt zu 100% exklusiv beim MC (Eran)  und jenen Charakteren, die POSITIV emotional mit dem MC verbunden sind
  • Absolutes Verbot von "Story-Rauschen": Keine Perspektivenwechsel zu Antagonisten, feindlichen Lagern oder unbeteiligten NPCs für reine Exposition ("Kaffeeklatsch-Szenen")

ÜBERSETZUNG, LEKTORAT & DIGITAL-HYGIENE (BUCH-KLAUSEL)

Ziel: Die Sicherung einer makellosen literarischen Qualität und Formatierungs-Sicherheit bei allen Veröffentlichungen im In- und Ausland. Die Entstehung von typischen Fehlern aus Web-Novels (wie Logiklöcher, repetitive Wortwahlen oder visuelle Formatierungsbrüche) wird dadurch effektiv unterbunden.

1. Das Original-Manuskript (Inland/Deutsche Erstveröffentlichung)

Für das in der Original-Sprache (Deutsch) verfasste Manuskript des Autors ist ein einstufiges, intensives Lektorat durch einen qualifizierten Fachlektor zwingend vorgeschrieben:

  • Prüf-Schwerpunkt (Form & Stil): Fokus auf Orthografie, Grammatik, Zeichensetzung sowie das Ausmerzen von Tippfehlern und stilistischen Dopplungen.
  • Inhaltliche Meldepflicht (Das Vier-Augen-Prinzip): Sollten dem Lektor während des Leseprozesses inhaltliche Fehler, Logiklöcher, zeitliche Widersprüche oder Brüche in der Charakterlogik auffallen, ist er vertraglich dazu verpflichtet, diese dem Autor unverzüglich und detailliert mitzuteilen. Dies gilt als finale Absicherung, um nach autorseitigen Überarbeitungsphasen (wie den zwei vollständigen Revisionen von Band 1) verbliebene Detailfehler restlos zu eliminieren.
  • Autoren-Souveränität: Da die finale inhaltliche Hoheit beim Autor liegt, darf der Lektor keine inhaltlichen oder strukturellen Änderungen eigenmächtig im Text vornehmen. Seine Funde dienen rein als verpflichtendes Feedback an den Autor zur finalen Freigabe.

2. Das 4-stufige System für internationale Übersetzungen (Ausland)

Jede ausländische Lizenzierung und Übersetzung des Werkes muss zwingend folgendes Qualitätssicherungsverfahren durchlaufen:

  • Stufe 1 - Der Human-Übersetzer (KI-Verbot): Die Übersetzung darf ausschließlich von menschlichen Fachübersetzern mit nachweisbarer Erfahrung im Bereich Belletristik/Fantasy/SciFi angefertigt werden. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), maschinellen Übersetzungstools (z. B. DeepL, ChatGPT) oder rein KI-generierten Vorübersetzungen ist vertraglich strikt untersagt.
  • Stufe 2: Lektorat Stufe 1 (Formale Prüfung): Klassische, fehlerzentrierte Prüfung der Übersetzung auf Grammatik, lokale Rechtschreibung, Zeichensetzung und Tippfehler.
  • Stufe 3: Lektorat Stufe 2 (Stil & Dialog-Feinschliff): Kapitelweise, feine Bereinigung der Dialoge und Beschreibungen. Es ist sicherzustellen, dass die länderspezifische Wortwahl über Sätze, Kapitel und Seiten hinweg absolut stimmig, flüssig und vor allem charaktertreu bleibt.
  • Stufe 4: Der Inhalts-Lektor & E-Book-Prüfpflicht:
    • Inhaltliche Logik & Serien-Konsistenz: Finale Prüfung auf inhaltliche Konsistenz zur Vorlage. Brüche in der Logik, Verwechslungen von Namen oder das Verfälschen von Begriffen aus dem Franchise-Wiki sind kategorisch auszuschließen. Diese Prüfpflicht gilt ausnahmslos auch in Bezug auf ALLE jemals erschienenen Vorbände des Franchise. Es ist penibel sicherzustellen, dass etablierte Lore-Regeln, historische Ereignisse, Charakter-Beziehungen und Namensschreibweisen über die gesamte Buchreihe hinweg absolut fehlerfrei und konsistent fortgeführt werden.
    • Digitale Endgeräte-Prüfung: Der Inhalts-Lektor MUSS die finale Version der Übersetzung zwingend im fertigen E-Book-Format (EPUB-Standard) auf mindestens einem gängigen E-Reader-Endgerät vollständig lesen. Das bloße Korrekturlesen in einem Textverarbeitungsprogramm (wie Word) reicht nicht aus. Dadurch müssen Darstellungsfehler, fehlerhafte Umbrüche, falsche Platzierungen von Illustrationen/Linearts, Formatierungsbrüche sowie schwer zu lesende Schriftarten vor dem offiziellen Release ausgemerzt werden.

🎼 MUSIK, BRANDING & MEDIENÜBERGREIFENDE KONTINUITÄT

Ziel: Die Etablierung einer unverwechselbaren, medienübergreifenden akustischen Identität (Audio-Branding). Da diese Identität das fundamentale Erkennungsmerkmal des jeweiligen Bandes bildet, gelten für alle audiovisuellen und rein akustischen Adaptionen (darunter Anime, Realfilme, Videospiele, Hörspiele und Hörbücher) strengste Kontinuitätsregeln.

1. Band-spezifische Marken-Kontinuität (Das "Ein Band, ein Sound"-Prinzip)
  • Das Koppelungs-Gesetz: Jeder einzelne Buchband des Franchise wird vertraglich an ein exklusiv für diesen Band komponiertes Paar aus Opening (OP) und Ending (ED) gebunden. Dieses Paar bleibt über alle Medienadaptionen hinweg für diesen spezifischen Handlungsabschnitt unumstößlich eingefroren.
  • Das Chronologie-Schema:
    • Buchband 1 → Anime-Staffel 1 / Realfilm 1 / Hörspiel-Teil 1 / Hörbuch 1 → Opening 01 & Ending 01
    • Buchband 2 → Anime-Staffel 2 / Realfilm 2 / Hörspiel-Teil 2 / Hörbuch 2 → Opening 02 & Ending 02
    • Und so weiter für alle folgenden Bände.
  • Zwangsläufige Medien-Übernahme: Rein akustische Medien wie Hörbücher und Hörspiele sind vertraglich dazu verpflichtet, die exakten musikalischen Assets des jeweiligen Bandes zu übernehmen. Das Hörbuch zu Band 2 muss somit zwingend Opening 02 als Intro-Jingle und Ending 02 als Outro nutzen. Ein "Rechten-Muster" oder das Beibehalten von Track 01 über das gesamte Franchise hinweg ist untersagt.
  • Verbot von Variationen innerhalb eines Bandes: Sobald das akustische Profil für einen Band (z. B. Band 1) durch die Erstproduktion (meist der Anime) etabliert wurde, darf kein nachfolgendes Medium (z. B. der spätere Kinofilm zu Band 1) einen neuen oder anderen Song für diesen Handlungsabschnitt wählen. Die Identität des Bandes ist musikalisch unantastbar.
2. Akustisches Profil (Vorgabe für Komposition & Arrangement)
  • Opening / Main Theme (Instrumental-Fokus): Ein kraftvoller, epischer und treibender Track, der die Brücke zwischen den Genres schlägt.
    • Stilistische Definition: Eine direkte Symbiose aus der rein instrumentalen, technologischen Synthesizer-Dynamik des Openings von Knight’s & Magic und der orchestralen, heroischen Schwere von Swordland (Sword Art Online).
    • Einsatzbereich: Dieser Titel fungiert medienübergreifend als primäres Erkennungsmerkmal (z. B. als Hauptmenü-Theme in Videospielen, als Intro-Jingle bei Hörspielen oder als akustische Untermalung bei Trailern).
  • Ending / Credit Theme (Gesangs-Fokus): Ein emotionaler, monumentaler Abgesang, der von intensivem, getragenem Gesang und düster-chorischen Elementen dominiert wird.
    • Stilistische Definition: Die tonale, vokale Intensität und die epische Melancholie müssen sich direkt an der choralen Wucht von Swordland (Sword Art Online) orientieren. Die Lyrics müssen kryptisch, mystisch sein und dürfen keiner derzeit existierenden Sprache entsprechen.
3. Technische Transfer-Klausel (Die Realfilm-Adaption der Songs)

Da sich das akustische Profil beim Wechsel vom Anime zum Realfilm nicht verändern darf, gelten für das zuständige Filmstudio folgende Produktions-Richtlinien für OP und ED:

  • Das Grundgerüst bleibt unangetastet: Die Melodie, das Tempo (BPM), die Takt-Struktur und die Gesangsspuren (Vocals) des Endings müssen exakt aus der originalen Master-Datei der Anime-Produktion übernommen werden. Dies sichert die geforderte Kontinuität.
  • Erlaubte akustische Skalierung (Cinematic Upgrade): Um dem Medium des Kinofilms und einer High-End-Audioanlage (z. B. Dolby Atmos) gerecht zu werden, darf das instrumentale Arrangement für den Realfilm skaliert werden:
    • Das Orchester-Upgrade: Die künstlichen/digitalen Streicher oder Bläser des Anime-Arrangements müssen für den Realfilm durch ein echtes, voll besetztes Philharmonisches Orchester live eingespielt werden.
    • Der Sci-Fi-Transfer: Die technologischen Synthesizer-Elemente des Openings müssen im Film-Mix an die Dolby-Atmos-Surround-Kanäle angepasst werden, um die Sci-Fi-Elemente der jeweiligen Szene physisch im Kinosaal spürbar zu machen (z. B. durch tieffrequente Bässe/Sub-Bass).
  • Platzierung im Film:
    • Strikte Platzierung des Openings: Wie auch beim Anime (Abschnitt 4) HAT der Kinofilm zwingend direkt mit dem Opening/Main Theme zu beginnen. Die Platzierung einer Story-Szene vor dem Intro (Cold Open) oder das Verschieben des Themes in eine spätere Action-Sequenz ist vertraglich untersagt. Hierfür könnte man eine Scene drehen, in der:
      • Band 1: Der Film startet mit einer Nahaufnahme von Eran, der aufwacht, die Augen öffnet und aus dem Fenster blickt. Mit dem ersten Musikschlag setzt das Opening ein.
      • Band 2 (Die Cliffhanger-Ausnahme): Der Film startet mitten in der Bewegung: Eran befindet sich im freien Fall (direkter Anschluss an das Ende von Band 1). Der Sturz wird für maximal 2–3 Sekunden gezeigt, um die physikalische Wucht zu etablieren, bevor der erste harte Beat des Openings einsetzt.
      • Band 3: Der Film startet mit einer Detailaufnahme eines magischen Kreises. Magische Partikel steigen pulsierend daraus auf (direkter Anschluss an das Finale von Band 2) und formen visuell den Übergang in das Opening.
      • Band 4 (Der Sci-Fi-Übergang): Der Film startet mit dem abgestürzten Raumschiff. In dem Moment, in dem der Pilot (aus dem Ende von Band 3) das Schiff wieder übernimmt, erwacht die Technologie: Adern aus Licht pulsieren über die Hülle. Dieses Aufleuchten triggert exakt den Start des techno-futuristisch angehauchten Openings. Bei trommeln oder so fliegen die Drohnen raus.
    • Das Ending im Hauptabspann (Credits): Das Ending Theme untermalt ausnahmslos den Beginn des Hauptabspanns (Credits). Das Lied muss in seiner vollständigen, ungekürzten Originallänge ausgespielt werden.
    • Visuelle Untermalung (Die Blooper-Klausel): Während der Laufzeit des Original-Endings dürfen im Hintergrund der Credits keine schwarzen Textwände gezeigt werden. Hier müssen primär amüsante Drehpatzer (Bloopers / Outtakes), verpatzte Szenen oder gutgelaunte Behind-the-Scenes-Momente der Schauspieler und der Crew gezeigt werden.
    • Post-Ending-Soundtrack: Sobald das Ending Theme in voller Länge verklungen ist und der restliche Abspann (die vollständigen Technical Credits) weiterläuft, darf die Musik nicht stilistisch abbrechen. Der nachfolgende Soundtrack hat sich nahtlos am musikalischen Charakter des Original-Ending zu orientieren. Der Übergang ist so zu arrangieren, dass die Zuschauer den Wechsel im Kinosaal im besten Fall akustisch überhaupt nicht bemerken.

Animations-Standard (Anime)

Die visuelle Qualität muss dem Niveau von "Mushoku Tensei" entsprechen. Handgezeichnete Meisterklasse, sauberes Pacing, atmosphärischer Soundtrack. Absolutes Verbot von GoHands-Ästhetik (keine permanent rotierende 3D-Kamera, kein CGI-Filter-Overload). In der offiziellen Beschreibung des Anime muss auch die Opening-Struktur/Ending-Struktur sauber erklärt werden. Und auch die Positionierung muss klar sein, damit keine falschen Erwartungen geschürt werden.

1. Visuelle Vorgaben & Animation (Anti-GoHands-Klausel)
  • 2D-Priorisierung: Der Hauptanteil aller Charakter-Animationen, insbesondere Nahaufnahmen und Actionszenen, muss in traditioneller 2D-Handzeichnung (Sakuga) ausgeführt werden (visuelle Benchmark: Mushoku Tensei).
  • CGI-Einschränkung: 3D-CGI ist strikt auf großflächige Hintergründe, mechanische Objekte oder Massenszenen (Komparsen) beschränkt. Das Rendering der 3D-Elemente muss durch professionelles Cel-Shading visuell nahtlos mit den 2D-Zeichnungen verschmelzen (Referenz: Ufotable-Standard).
  • Kamera- und Filter-Verbot: Digitale Post-Production-Filter (wie extreme Farbsättigung, künstliche Unschärfe auf Linsen oder Lens-Flares im Übermaß) sind untersagt. Die Kameraführung hat cinematisch-ruhig zu sein. Permanent rotierende, dynamische 3D-Kamerabewegungen in engen Räumen ohne narrativen Zweck sind vertraglich verboten.
2. Pacing & Storytelling
  • Inhaltliche Dichte: Richtwert ist maximal ein (1) Buchband pro 12-teilige Staffel (bzw. ein Split-Cour mit 24 Episoden für maximal 2 Bände, je nach Komplexität). Es gilt ein absolutes Verbot von "Rushing" (Zusammenstauchen von Handlungsbögen).
  • Kürzungskompetenz: Um das Pacing zu wahren, dürfen optionale Handlungselemente ausgelassen werden. Es muss nicht jedes Detail eins zu eins übernommen werden; die erzählerische Qualität und logische Dichte der Haupthandlung haben Vorrang.
  • Atmosphärischer Vorrang: Dem World-Building, intimen Charaktermomenten und Landschaftsaufnahmen ist bewusst Zeit (Bild- und Tonpausen) einzuräumen. Das Pacing darf sich nicht an hyperaktiven Shonen-Strukturen orientieren.
3. Audio & Synchronisation (Lokalisierungs- & Qualitäts-Klausel)

Ziel: Die Anhebung der deutschen Vertonung auf das qualitative, emotionale und rhythmische Niveau des japanischen Original-Casts (Seiyuu-Standard). Das klassische, glättende „Eindeutschen“ sowie die Orientierung an westlich-theatralischen Hollywood-Synchronisationen sind strikt untersagt.

3.1. Produktionszeitraum & Taktung (Die Ein-Jahres-Garantie)
  • Zeitliche Frist: Für die Vertonung einer Staffel von maximal 12 Episoden wird dem Studio ein unumstößliches Produktionsfenster von 12 Monaten ab Bereitstellung des finalen japanischen Bild- und Tonmaterials eingeräumt. Feste Abgabetermine vor Ablauf dieses Jahres sind vertraglich ausgeschlossen.
  • Take-Limitierung: Zur Vermeidung von Ermüdung und Qualitätsverlust wird die Aufnahmegeschwindigkeit im Studio auf maximal 15 Textzeilen (Takes) pro Stunde je Sprecher begrenzt (Industriestandard liegt bei 50–80 Takes).
3.2. Emotionaler Realismus & Audio-Hygiene (No-Filter-Klausel)
  • Unzensierte Performance: Sprecher müssen extreme emotionale Zustände (wie Weinen, panisches Schreien, physische Erschöpfung, Atemnot) vollkommen unzensiert, rau und physisch spürbar bis an die Grenze des Stimmenbruchs transportieren.
  • Verbot digitaler Kosmetik: Jedes nachträgliche Glätten, softwarebasierte Verschönern, künstliche De-Essen (Überdämpfung von Zischlauten) oder digitale Säubern von emotional bedingten Stimmartefakten, unsauberen Atemgeräuschen oder Speichelgeräuschen im finalen Audio-Mix ist untersagt. Die menschliche Imperfektion der Performance muss im Raumton erhalten bleiben.
3.3. Mathematische Timing- & Frequenz-Kopie
  • 1:1 Audio-Mapping: Das Timing, die Intensität (Dezibel-Verhältnis zum Soundtrack) und die exakte Frequenz aller non-verbalen Laute (darunter Atmer, Anstrengungs- und Kampflaute, Seufzer, Schluchzer) müssen zu 100 % mathematisch deckungsgleich aus dem japanischen Audiospur-Layout in das deutsche Äquivalent übernommen werden.
  • Isolierte Kampflaut-Sessions: Aufnahme-Takes für physische Kampfszenen (Schwertstreiche, Treffer-Reaktionen) sind zwingend an separaten Produktionstagen anzusetzen, um eine stimmliche Überlastung der Sprecher während der regulären Dialogaufnahmen auszuschließen.
3.4. Rhythmische Akzentuierung & Regie
  • Seiyuu-Metrik: Die Dialogregie hat sich bei der Sprecherführung kompromisslos an der typisch asiatischen Rhythmik, den abrupten Tempowechseln und dem spezifischen „emotionalen Punch“ des japanischen Originals zu orientieren.
  • Honorifics & Wortwahl: Das Dialogbuch muss die hierarchische Struktur des Originals (z. B. respektvolle Distanz, Alter, gesellschaftlicher Stand) durch präzise deutsche Äquivalente oder die Beibehaltung essenzieller japanischer Suffixe abbilden, anstatt die Sätze in eine flache, moderne Umgangssprache zu überführen. Die Lippen-Synchronität darf niemals zulasten der emotionalen und inhaltlichen Tiefe erzwungen werden.
3.5. Regie-Leitfaden für Lokalisierung, Suffixe & Eigennamen
  • Verbindlichkeit des Franchise-Wikis: Die Schreibweise und emotionale Bedeutung aller Eigennamen, Orte und Titel sind zwingend dem vom Autor bereitgestellten, internen Franchise-Wiki zu entnehmen. Eigenmächtige Änderungen durch das Studio sind untersagt.
  • Deutsche Anpassung von Eigennamen: Eigennamen dürfen und sollen – wo im Wiki explizit vorgegeben – an die deutsche Sprache und Wortbildung angepasst werden (Referenz-Beispiel: Der Begriff Eisiedler wird phonetisch und sinngemäß im deutschen Original als EiSiedler etabliert und ausgesprochen).
  • Umgang mit japanischen Beziehungs-Suffixen: Um die kulturelle Identität und die spezifische Dynamik der Original-Synchronisation zu wahren, dürfen klassische Anreden und Suffixe (wie -san, -sama, -sensei, -chan oder Begriffe wie Onee-chan) nicht eingedeutscht (z. B. durch „große Schwester“ oder „Herr/Frau“) werden. Sie sind als fester Bestandteil der Figurensprache in den deutschen Dialog zu übernehmen und physisch so einzusprechen, wie es das japanische Audio-Layout vorgibt.
3.6. Vertragliche Veto-Rolle des Autors (Qualitätskontrolle)
  • Veto-Recht für die deutsche Fassung: Dem Autor wird ein uneingeschränktes, vertraglich fixiertes Veto-Recht für die gesamte deutsche Synchronfassung eingeräumt.
  • Abnahme-Prozess: Nach der Post-Production (Abschnitt 3.2) jeder einzelnen Episode muss das Studio dem Autor die finale deutsche Folge (Ton und Bild) zur Abnahme vorlegen. Entspricht eine Szene, eine Sprecherleistung oder das emotionale Timing nicht den Kriterien dieses Dokuments, greift das Veto des Autors. Das Studio ist verpflichtet, die beanstandeten Szenen ohne zusätzliche Kosten für den Lizenzgeber neu aufzunehmen (Retakes).
  • Ausschluss internationaler Fassungen: Das Veto-Recht und die Pflicht zur persönlichen Abnahme durch den Autor beschränken sich ausschließlich auf die deutsche Sprachfassung. Vertonungen in anderen Weltsprachen (z. B. Englisch, Französisch, Spanisch) werden vom Autor nicht persönlich geprüft oder freigegeben; hier liegt die Qualitätskontrolle beim jeweiligen internationalen Publisher.
3.7. Casting-Richtlinien & Sprecher-Auswahl
  • Verantwortung des Studios: Die Organisation, das Sourcing und die finale Auswahl des Sprecher-Casts liegen in der Verantwortung des beauftragten Synchronstudios.
  • Sprecher-Niveau & Qualitäts-Mischung: Um eine homogene, unverbrauchte und dennoch handwerklich makellose Sprachdynamik zu garantieren, ist der Cast bewusst aus zwei Kategorien zu rekrutieren:
    1. Die qualitative Mitte bis Spitze: Tragende, hochkomplexe Rollen sind mit etablierten, überdurchschnittlich erfahrenen bis sehr guten deutschen Sprechern zu besetzen, die das geforderte emotionale Extrem (Abschnitt 3.2) physisch leisten können.
    2. Frischlinge (Nachwuchstalente): Für jüngere Charaktere oder spezifische Nebenkonstellationen sind gezielt talentierte Newcomer und unverbrauchte Stimmen zu besetzen. Dies verhindert den in der deutschen Anime-Szene oft kritisierten Effekt, dass in jeder Serie dieselben fünf bekannten Stimmen zu hören sind.
4. Opening (OP) & Ending (ED) – Produktion & Dynamik
  • Studio-Splitting: Zur Qualitätssicherung können separate, spezialisierte Studios beauftragt werden (Hauptinhalt: Mushoku Tensei-Niveau; OP: Honzuki no Gekokujou-Stil; ED: High-End-Stil wie Star Wars: Visions).
  • Episodische Evolution (Dynamische Anpassung): Die Animation darf kein starres Asset sein, sondern muss sich dem Handlungsfortschritt und dem Cast der jeweiligen Episode anpassen:
    • Opening (Chronologischer Reveal): In Episode 1 ist ausschließlich der Hauptcharakter (z. B. Eran) in voller Farbe zu sehen; alle anderen Figuren erscheinen nur als schemenhafte Silhouetten. Mit jeder Episode werden neu eingeführte Charaktere in Farbe demaskiert. In der finalen Episode sind alle Personen vollständig sichtbar.
    • Ending (Folgen-Rückschau): Das Ending zeigt ausschließlich diejenigen Charaktere in voller Farbe, die in der aktuellen Folge aktiv aufgetreten sind. Alle anderen verbleiben als Schemen. In der vorletzten Episode sind alle Charaktere vollständig sichtbar.
  • Frame-Akkurate Audio-Synchronität: Die visuelle Choreografie, Schnitte und Animations-Spitzen der OPs und EDs müssen zu 100% mathematisch und rhythmisch synchron auf die Takte, Beats und Dynamikwechsel der Musik animiert werden.
  • Strikte Platzierung im Episoden-Layout:
    • Opening: Das Opening muss zwingend direkt am Anfang der Episode stehen. Die Platzierung eines "Cold Open" (einer Story-Szene vor dem Intro) ist vertraglich untersagt.
    • Ending: Das Ending darf maximal 30 Sekunden vor dem tatsächlichen Ende der gesamten Videodatei (inklusive Post-Credit-Szenen) aufhören. Es fungiert als atmosphärischer Ausklang der Folge.
5. Sub (OmU)

Ziel: Die Etablierung eines zweistufigen Qualitätssicherungssystems für Untertitel (OmU), das den Spagat zwischen extrem schnellen Veröffentlichungen im Simulcast und der dauerhaften Archiv-Qualität (z. B. für Heimmedien/Blu-ray oder spätere Streaming-Kataloge) perfekt meistert.

5.1. Stufe 1: Der Express-Sub (Simulsub)
  • Einsatzbereich: Ausschließlich für die wöchentliche Erstausstrahlung im zeitnahen Simulcast (Veröffentlichung innerhalb weniger Stunden/Tage nach Japan-Release).
  • Toleranz-Klausel: Aufgrund des extremen Zeitdrucks (Produktionsfenster von maximal einer Woche) sind vereinzelte Tippfehler, kleinere grammatikalische Ungenauigkeiten, umgangssprachliche Formulierungen sowie eine ungenaue visuelle Platzierung im Bild temporär zulässig.
  • Visuelle Rohheit: On-Screen-Texte (wie japanische Schriftzeichen auf Briefen, Schildern, Zeitungen oder Statusanzeigen) müssen in dieser Stufe noch nicht grafisch übersetzt werden; eine einfache Platzierung des übersetzten Textes am oberen oder unteren Bildrand ist ausreichend.
5.2. Stufe 2: Der finale Master-Sub (Archiv-Qualität)
  • Produktionszeitraum: Das Studio erhält ein unumstößliches Zeitfenster von einem (1) vollen Monat pro Episode, um den Express-Sub in den Master-Sub zu überführen.
  • Absolute sprachliche Korrektur: Der Text muss orthografisch, grammatikalisch und stilistisch fehlerfrei sein. Schnelle Umgangssprache oder Anglizismen des Express-Subs sind in gehobenes, erzählerisch dichtes Deutsch zu korrigieren (Referenz-Beispiel: Aus dem umgangssprachlichen Express-Sub „Das macht Sinn“ wird im Master-Sub das korrekte „Das ergibt Sinn“ oder „Das hat Sinn“).
  • Visuelles Typesetting & Retusche: Sämtliche im Bild sichtbaren japanischen Schriftzeichen (Briefe, Dokumente, Schilder, Inschriften) sowie spiel- oder systemrelevante Statusanzeigen (Stats, Skill-Menüs) müssen im Master-Sub vollständig digital editiert und grafisch sauber ins Deutsche übersetzt werden. Die deutsche Übersetzung muss sich in Schriftart, Farbe und Verzerrung nahtlos in die Ästhetik des Hintergrunds einfügen (Ufotable/KyoAni-Typesetting-Standard). Die originalen japanischen Zeichen werden visuell überdeckt oder perfekt ergänzt.
  • Technisches Format (Softsubs vs. Hardsubs): Für Streaming-Plattformen ist der Master-Sub zwingend als Softsub (ein- und ausschaltbare Textspur) bereitzustellen. Werden Texte direkt in das Bild gerechnet (Hardsubs), ist eine separate, cleane Videospur ohne jegliche Texteinblendungen für das Archiv zu sichern.
  • Timing & Lesegeschwindigkeit (Barrierefreiheit): Der Master-Sub darf nicht flackern oder zu schnell verschwinden. Jeder Text muss auf die durchschnittliche Lesegeschwindigkeit eines Erwachsenen (Richtwert: max. 15–17 Zeichen pro Sekunde) angepasst sein. Das Timing der Untertitel-Einblendung muss frame-genau mit dem Beginn und Ende des gesprochenen japanischen Satzes übereinstimmen.
6. Agile Fristenregelung & Qualitäts-Puffer (Die 95%-Klausel)
  • Der Ein-Monats-Richtwert: Für die vollständige Fertigstellung des Master-Subs (Abschnitt 5.2) und des finalen Dubs (Abschnitt 3) gilt eine Bearbeitungszeit von einem (1) Monat pro 25-minütiger Episode als verbindlicher Richtwert.
  • Vorzeitige Abgabe: Ist eine Episode aufgrund von dialogarmen Szenen oder unkomplizierten visuellen Elementen vor Ablauf des Monats qualitativ fehlerfrei fertiggestellt, ist eine vorzeitige Übergabe an den Autor ausdrücklich erwünscht.
  • Die 95%-Ausnahme (Kreativer Puffer): Sollte eine Episode eine außergewöhnlich hohe Dichte an komplexen On-Screen-Texten (z. B. seitenlange Briefe, verschachtelte Statusanzeigen) oder extrem anspruchsvolle Synchron-Aufnahmen (z. B. intensive, langatmige Kämpfe mit hohem non-verbalem Anteil) aufweisen, greift die Puffer-Regelung:
    • Hat das Studio zum Ablauf des Monats mindestens 90 % der Gesamtfolge auf dem geforderten Meisterklasse-Niveau fertiggestellt, darf die Deadline für die verbleibenden 5 % flexibel und ohne Strafzahlungen überzogen werden.
    • Qualität geht hierbei ausnahmslos vor Schnelligkeit. Das Studio muss die Verzögerung lediglich kurz begründen (z. B. „Aufwendiges Typesetting bei der Statusanzeige in Minute 18“).

7. Aufteilung für dieses Zwei-Studio-Modell

Studio 1: Das Inhalts-Kraftwerk (Die "Mushoku Tensei"-Maschine)

Dieses Studio konzentriert sich zu 100 % auf die 24 Minuten Netto-Sendezeit pro Episode.

  • Der Vorteil: Die Animatoren müssen sich keine Gedanken über die "visuelle Evolution" des Openings machen. Sie verschwenden keine kreative Energie an 90 Sekunden Hochglanz-Intro-Szenen, die völlig andere Stilmittel erfordern.
  • Der Fokus: Sie arbeiten rein chronologisch am Storyboard, dem World-Building und den komplexen 2D-Scenen. Dadurch wird das Risiko von Produktionsverzögerungen drastisch gesenkt.
Studio 2: Die OP/ED-Boutique (Die Design-Schmiede)

Dieses Studio ist eine hochspezialisierte, kleinere Edelschmiede (wie z. B. Studio Trigger für explosive Dynamik oder Avantgarde-Künstler). Sie bekommen zu Beginn der Produktion die Charakter-Designs und den Song.

  • Die Kernaufgabe: Sie animieren exklusiv die 90 Sekunden des Openings und des Endings. Da sie die restliche Folge nicht animieren müssen, haben sie Monate Zeit, um die frame-akkurate Audio-Synchronität und die mathematischen Takt-Schnitte zu perfektionieren.
  • Die Layer-Verwaltung: Studio 2 baut das Grundgerüst des Intros und erstellt die "Silhouetten-Masken". Da sich das Intro von Folge zu Folge dynamisch verändert (Demaskierung), liefert Studio 2 dem Publisher am Ende einfach 12 leicht unterschiedliche Videodateien des Openings.
Die Rolle des Publishers (z. B. "Crunchyroll")

Crunchyroll (oder andere Publisher) haben in der Realität meist keine festangestellten Sprecher, sondern beauftragen spezialisierte deutsche Synchronstudios (wie Oxygen Sound Studios oder Iyuno Germany in Berlin/München).

Mit diesem Vertrag in der Hand würde Crunchyroll als Lizenznehmer folgendes tun:

  1. Sie nehmen die fertige Videospur von Studio 1 (Inhalt).
  2. Sie schneiden das jeweils passende, demaskierte Intro von Studio 2 (OP/ED) davor und dahinter.
  3. Sie übergeben diese fertige Master-Datei an das deutsche Synchronstudio, das dann unter deiner Ein-Jahres-Garantie und der strengen Regie-Klausel den Dub und den finalen Master-Sub (Stufe 2) baut.
8. Absolutes Recap-Verbot (Anti-Recap-Klausel)

Ziel: Sicherstellung eines kontinuierlichen, dichten Erzählflusses. Da die literarischen Buchvorlagen keine repetitiven Zusammenfassungen enthalten, ist jede Form von künstlicher Streckung oder Wiederholung im animierten Medium untersagt.

  • Verbot eigenständiger Recap-Episoden: Die Produktion und Ausstrahlung von reinen Zusammenfassungs-Folgen (z. B. „Episode 5.5“ oder thematische Rückblicke inmitten einer laufenden Staffel) ist strikt verboten. Jede der 12 vertraglich vereinbarten Episoden muss die Handlung aktiv vorantreiben und neuen, kanonischen Inhalt bieten.
  • Verbot von Premieren-Recaps (Staffelübergänge): Zu Beginn einer neuen Staffel (z. B. Staffel 2, Episode 1) ist die Platzierung von Rückblenden oder Zusammenfassungen der vorangegangenen Ereignisse innerhalb der ersten 0 bis 5 Minuten der Folge untersagt. Die Episode hat unmittelbar mit der Fortsetzung der Handlung oder einer neuen, erzählerisch relevanten Szene zu starten. Einzige Einschränkung dieser Regel: Wenn ein Charakter sich wirklich an etwas erinnert, weil er gerade etwas gehört hat, aber dann darf das nicht länger als 30 Sekunden andauern.
  • Verbot episodenübergreifender Einleitungen: Der Start jeder regulären Episode nach dem Opening hat ohne ein vorangestelltes „Was bisher geschah“-Segment zu erfolgen. Visuelle Wiederholungen von Szenen der Vorwoche dürfen maximal die letzten 5 bis 10 Sekunden der vorherigen Folge umfassen, um einen fließenden Übergang zu gewährleisten.
🏗️ REALFILM-ADAPTION (LIVE-ACTION-KLAUSEL)

Ziel: Die visuelle und atmosphärische Umsetzung auf dem Niveau der frühen Harry Potter-Filme (Bände 1–3). Das Werk muss eine düstere, dichte und detailverliebt-analoge Atmosphäre verströmen. Ein sinnentstellendes Zusammenschneiden der Lore oder eine seelenlose Modernisierung (Referenz-Negativbeispiel: Eragon) ist vertraglich ausgeschlossen.

1. Visuelle Ästhetik & Kulissenbau (Die "Physische Welt"-Klausel)
  • Farbpaletten-Dualismus: Die visuelle Tonalität passt sich dynamisch dem technologischen und atmosphärischen Kontext der Szene an:
    • High-Fantasy- / Natur-Segmente: Die Farbpalette ist streng organisch, erdig, warm und düster zu halten (Referenz: Frühmittelalterlicher Realismus).
    • Sci-Fi- / Hochtechnologie-Segmente: Hier ist der kontrollierte Einsatz von künstlichen Lichtquellen, kalten Stahltönen und technologischen Leuchteffekten (z. B. Hologramme, Plasma, Kybernetik) gestattet.
  • Das "Gebrauchte Sci-Fi"-Prinzip (Used Future): Auch im Sci-Fi-Bereich gilt ein striktes Verbot von steriler, glatter oder übertriebener Neon-Ästhetik. Technologie muss klobig, funktional, abgenutzt und "gelebt" wirken (Referenz: Die industrielle, düstere Sci-Fi-Ästhetik von Alien (1979) oder Andor). Digitale Post-Production-Filter, die das Bild mit künstlichen Farbschleiern (z. B. permanenter Blau- oder Grünstich) überziehen, sind untersagt.
  • Analoge Priorisierung (Practical Effects): Kulissen, Innenräume, Fahrzeuge, Waffen und Rüstungen müssen zu mindestens 80 % physisch gebaut und handwerklich konstruiert werden. Das Drehen vor reinen Green- oder Blue-Screens ist für reguläre Charaktermomente und Dialogszenen untersagt.
  • Kreaturen und Prothesen: Fantastische Wesen, Monster oder mutierte Rinder/Eisiedler sind primär durch Animatronics, aufwendiges Prothesen-Make-up und physische Puppenspielerkunst darzustellen (Referenz: Harry Potter und der Gefangene von Askaban). CGI darf hierbei nur zur digitalen Bereinigung (z. B. Ausblenden von Drähten) oder für Bewegungen genutzt werden, die physisch unmöglich sind. Ggf. wird hier auch die technische Unterstützung durch Zauberer-Artisten aufgegriffen.
2. CGI-Restriktionen & Kameraführung
  • Der "Jurassic Park"-Standard für 3D-Effekte: Computereffekte (CGI) dürfen niemals als Selbstzweck eingesetzt werden. Sie müssen physikalische Gesetze (Gewicht, Trägheit, Interaktion mit echtem Licht) absolut respektieren. Billiges, hyperaktives „Plastik-CGI“ führt zum sofortigen Veto.
  • Cinematische Kameraführung: Die Kamera hat das Geschehen als Beobachter zu begleiten. Der Einsatz von unnatürlichen, rein am Computer generierten "unmöglichen" Kamerafahrten (z. B. eine Kamera, die ohne Schnitt durch Schlüssellöcher oder feste Wände fliegt) ist untersagt. Die Kinematografie muss auf echten, physisch machbaren Kamerakran-, Schienen- oder Steadicam-Bewegungen basieren.
3. Lore-Treue & Drehbuch-Garantie (Die Anti-Eragon-Klausel)
  • Kanon-Schutz: Die Kernmythologie, das Magiesystem, die Geografie und die historischen Hintergründe der Welt aus dem Franchise-Wiki dürfen für den Film weder verändert, umgeschrieben noch vereinfacht werden.
  • Charakter-Integrität: Die Motivationen, Persönlichkeiten und wesentlichen Charakterzüge der Hauptfiguren müssen absolut deckungsgleich mit der Buchvorlage sein. Es ist verboten, Figuren zu "Hollywood-Stereotypen" umzuschreiben, Liebesbeziehungen zu erfinden, die im Buch nicht existieren, oder wichtige Mentoren-Rollen (wie es bei Brom in Eragon geschah) dramaturgisch zu entwerten.
  • Veto-Recht beim Drehbuch: Der Autor besitzt ein absolutes, vertraglich zugesichertes Veto-Recht auf die finale Fassung des Drehbuchs (Shooting Script). Ohne die schriftliche Freigabe des Autors darf der Dreh nicht beginnen.
4. Pacing & Laufzeit (Kein Rushing)
  • Laufzeit-Garantie: Um der Komplexität eines Buchbandes gerecht zu werden, darf die reine Netto-Laufzeit (ohne Opening/Intro und Ending/Credentials) des Films 140 Minuten nicht unterschreiten.
  • Fokus auf Atmosphäre: Dem World-Building, der Etablierung des Settings und ruhigen Charakter-Interaktionen ist bewusst Zeit einzuräumen. Der Film darf sich nicht von einem CGI-Action-Setpiece zum nächsten hetzen, sondern muss eine langsame, spannungsaufbäumende Spannungskurve aufweisen.
5. Tonschnitt & Soundtrack (Der "John Williams"-Standard)
  • Leitmotivischer Soundtrack: Die Filmmusik muss orchestral, klassisch eingespielt und leitmotivisch aufgebaut sein (Referenz: Der ikonische, märchenhaft-düstere Klangcharakter von John Williams für die frühen Harry Potter-Teile). Der Einsatz von moderner Pop-, Rock- oder elektronischer Musik ist im gesamten Film (inklusive Abspann) untersagt. Ausnahme: Opening und Ending-Songs müssen ja die selben sein, wie beim Anime (oder anderen Medien).
  • Raumakustik: Auch hier gilt das Verbot der künstlichen Audiosäuberung aus dem Anime-Bereich. Dialoge, die am Set aufgenommen werden, müssen die echte Akustik des Raumes (Hall in Steinhallen, Dämpfung im Wald) widerspiegeln.

AUDIO-PRODUKTION (HÖRBUCH & HÖRSPIEL)

  • Koppelungs-Zwang: Sobald eine reine Lesung (Hörbuch mit einer Person) produziert wird, MUSS zeitgleich ein vollwertiges Hörspiel umgesetzt werden
  • Hörspiel-Anforderungen: Besetzung mit mehreren Sprechern (aufgeteilt nach Rollen). Die Sprecherbesetzung muss über alle Bände hinweg identisch bleiben. Ausnahme Langzeit-Krankheiten oder Tod
  • Untermalung: Volle Ausstattung mit passender Musik und immersiven Soundeffekten (z.B. mechanische Geräusche für die Drohnen, magische Klänge für Rituale)

🏷️ ALLGEMEINES MERCHANDISE & BRANDING (REINHEITSGEBOT)

1. Bekleidung & Textilien (Fashion-Klausel)
  • Keine billigen Plastik-Drucke: Für T-Shirts, Hoodies und Jacken sind billige, dicke Gummi- oder Plastik-Aufdrucke (Plastisol/Foliendruck), die nach drei Wäschen brüchig werden, verboten. Motive müssen via hochwertigem Siebdruck (Screen Print) direkt in die Faser gefärbt oder als Stickerei (Embroidery) ausgeführt werden.
  • Material-Reinheit: Sämtliche Kleidungsstücke, die als offizielles Premium-Merchandise deklariert werden, müssen zu mindestens 80 % aus Naturfasern (z. B. zertifizierter Bio-Baumwolle oder Wolle) bestehen. Reine Polyester- oder Nylon-Massenware ohne funktionalen Zweck (wie z. B. bei Sportkleidung) ist untersagt.
  • Das "Dezente Alltags-Prinzip": Neben großflächigen Anime-Motiven muss es immer eine Produktlinie geben, die auf dezentes Branding setzt (z. B. nur eine kleine, gestickte magische Rune auf der Brust oder das Raumschiff-Logo als dezentes Label am Saum), damit der Merch absolut alltagstauglich ist.

2. Figuren & Statuen (Scale- & Prize-Figures)

  • Gesichts- und Augentreue: Das Gesicht einer Figur ist das wichtigste Element. Weicht die Geometrie der Augen oder der Gesichtsausdruck um mehr als 5 % von den originalen Character Sheets des Wikis ab, greift das Veto. Billig produzierte Gesichter ohne Tiefenwirkung sind untersagt.
  • Material-Stabilität (Kein Verbiegen): Schwerter, Lanzen, Sci-Fi-Antennen oder lange Haare von Statuen dürfen sich bei normaler Raumtemperatur über die Jahre nicht durch das Eigengewicht verbiegen (Verbot von minderwertigem Soft-PVC für tragende Teile). Es sind stabile Kunststoffe (ABS/Polystone) oder Metall-Verstärkungen im Inneren der Bauteile vorzuschreiben.

3. Poster, Artbooks & Druckmedien

  • Papier-Grammatur: Poster und Kunstdrucke dürfen nicht auf labberigem Prospektpapier gedruckt werden. Die Mindest-Grammatur für Poster beträgt 170 g/m², für Artbook-Seiten 135 g/m² mit matter oder seidenmatter Schutzbeschichtung gegen Fingerabdrücke.
  • Farb-Echtheit (CMYK-Garantie): Alle Drucke müssen vor der Massenproduktion farblich gegen die originalen RGB-Digitaldaten der Illustratoren abgeglichen werden, um ein Absaufen von dunklen Tönen in düsteren Fantasy-/Sci-Fi-Szenen zu verhindern.

4. Alltags-Gegenstände (Mugs, Schlüsselanhänger, Gadgets)

  • Spülmaschinen-Garantie: Bedruckte Tassen, Gläser oder Thermobecher müssen vertraglich für mindestens 200 Spülmaschinengänge bei 60 °C ohne sichtbaren Farbverlust oder Ablösungen zertifiziert sein.
  • Massiv-Material bei Anhängern: Schlüsselanhänger oder Repliken von Münzen/Medaillons aus der Buchwelt dürfen nicht aus hohlem Plastik mit Silberfarbe bestehen. Sie müssen aus massiven Metalllegierungen (Zinkdruckguss, Edelstahl, Messing) gefertigt sein, um ein haptisches Gewicht und Wertigkeit zu vermitteln.

5. Das "Fair-Use"-Statut für Fan-Merchandise, Kleinunternehmer & Kreative

Da diese Regeln öffentlich auf der Autoren-Website einsehbar sind, gilt für Fans, Indie-Entwickler, Kunsthandwerker und Kleinunternehmer folgende verbindliche Sonderregelung:

  • Wert X: 10.000 € Gesamtumsatz (Lebenszeit des Projekts)
    • Die 10.000 € Freigrenze: Das Erstellen, Produzieren und kommerzielle Vertreiben von Fan-Artikeln, Handarbeiten, Indie-Spielen oder sonstigen kreativen Werken ist bis zu einem Brutto-Jahresumsatz von exakt 10.000 € pro Künstler/Projekt komplett lizenzgebührenfrei und bedarf keiner vorherigen schriftlichen Genehmigung.
    • Meldepflicht auf Vertrauensbasis: Sobald absehbar ist, dass ein Projekt diesen Grenzwert von 10.000 € im Jahr überschreitet, liegt es in der Verantwortung des Erstellers, proaktiv Kontakt über die offizielle Autoren-Website aufzunehmen, um eine faire Lizenz-Vereinbarung zu schließen.
    • Der Kontroll-Pragmatismus des Autors: Der Autor verzichtet ausdrücklich auf eine lückenlose, systematische Überwachung des weltweiten Marktes oder privater Verkaufszahlen. Eine rechtliche Prüfung oder Aufforderung zur Lizenzierung erfolgt rein reaktiv, sobald der Autor durch mediale Aufmerksamkeit, Hinweise aus der Community oder den kommerziellen Auftritt größerer Unternehmen (z. B. etablierter Verlage oder Spielzeughersteller) auf das Projekt aufmerksam wird. Jedes Werk unterliegt bis dahin dem Ehrenkodex der Kanon- und Qualitäts-Kontinuität.
  • Die umsatzabhängige Freigrenze (Wert X): Das Erstellen, Produzieren und kommerzielle Vertreiben von Fan-Artikeln, Handarbeiten, Indie-Spielen, Fanzines oder sonstigen kreativen Werken ist bis zu einem Brutto-Jahresumsatz von exakt Wert X komplett lizenzgebührenfrei und bedarf keiner vorherigen schriftlichen Genehmigung.
  • Verpflichtende Lizenz-Vereinbarung bei Überschreitung: Sobald das absehbare oder tatsächlich generierte Einkommen/Umsatz mit Produkten dieses Franchise den festgelegten Grenzwert von Wert X überschreitet, ist das Projekt vor dem weiteren Vertrieb meldepflichtig. Es muss zwingend eine offizielle, schriftliche Lizenz-Vereinbarung mit dem Autor (Rechteinhaber) geschlossen werden. Eine illegale Weiterführung ohne Vertrag führt zum sofortigen Entzug der Vertriebsrechte.
  • Das Kanon- & Qualitäts-Gebot für alle: Auch kreative Projekte, die weit unterhalb der Umsatzgrenze liegen, sind unweigerlich an das Franchise-Reinheitsgebot gebunden. Das bedeutet:
    1. Qualitäts-Kontinuität: Es darf kein schlampiger Müll produziert werden; die physischen oder digitalen Mindeststandards (z. B. Material-Reinheit, saubere Verarbeitung) sind einzuhalten.
    2. Kanon-Kontinuität: Jedes Werk muss die im Franchise-Wiki festgelegten Gesetze, Charakter-Eigenschaften, Namen und historischen Fakten deiner Welt respektieren. Das bewusste Entstellen der Lore ist auch für kostenlose oder kleine Fan-Projekte untersagt.

6. Die Anti-Splitting- & Konzern-Klausel (Schutz vor Umsatz-Stückelung)

  • Das wirtschaftliche Gesamt-Prinzip: Die Freigrenze von 10.000 € bezieht sich ausnahmslos auf das gesamte wirtschaftliche Netzwerk hinter einem Produkt. Es ist illegal, den Umsatz eines Produktes oder einer Produktlinie künstlich aufzuspalten.
  • Das Verbot von Tochter- und Strohmann-Firmen: Wenn mehrere rechtlich eigenständige Firmen (z. B. Tochtergesellschaften, Unterfirmen, Strohmänner oder Partnerunternehmen) Produkte zu diesem Franchise vertreiben, werden deren Umsätze für die Berechnung der Freigrenze zusammengerechnet (konsolidiert), sofern:
    1. Sie einer gemeinsamen Muttergesellschaft oder demselben wirtschaftlichen Eigentümer unterstehen
    2. Sie personell, organisatorisch oder über Lizenzketten direkt oder indirekt miteinander verflochten sind
  • Beispiel zur Klarstellung: Wenn Firma A über 30 Unterfirmen jeweils Tassen für 9.000 € verkauft, gilt die Freigrenze nicht 30-mal separat. Der wirtschaftliche Gesamtumsatz beträgt in diesem Fall 270.000 €. Die Freigrenze von 10.000 € ist damit weit überschritten. Das gesamte Netzwerk ist rückwirkend ab dem ersten Cent lizenzpflichtig.
  • Missbrauchs-Veto: Jedes bewusste Splitting von Produktions- oder Vertriebswegen zur Umgehung der Lizenzpflicht wird als vorsätzliche Urheberrechtsverletzung gewertet. Der Autor behält sich das Recht vor, den betroffenen Firmen die Vertriebsrechte mit sofortiger Wirkung zu entziehen und Schadensersatz einzufordern.

🧱 KLEMMBAUSTEIN-SETS (ANTI-FARBSEUCHE-KLAUSEL)

Ziel: Die Produktion von qualitativ kompromisslosen, mediengetreuen Klemmbaustein-Modellen für Sammler UND Spieler. Jede Form von künstlicher Produktionsverbilligung, das Verwenden von unpassenden Fehlfarben im Inneren (die berüchtigte „Farbseuche“) sowie schlampige Übersetzungen auf Display-Plaketten sind vertraglich untersagt.

1. Minifiguren-Vertrieb & Klon-Schutz

  • Strikte Trennung von Sets und Figuren: Um eine unlogische Vervielfältigung desselben Hauptcharakters („Invasion von Klonen“) beim Kauf mehrerer Gebäude zu verhindern, dürfen Minifiguren NIEMALS regulären Bau-Sets (z. B. Häusern oder Raumschiffen) beiliegen.
  • Das Namens-Gesetz (Einzelfiguren): Sämtliche Charaktere, die im Franchise-Wiki einen festen, individuellen Namen besitzen (z. B. Haupt- und wichtige Nebenfiguren), dürfen ausnahmslos nur als Einzelfiguren (z. B. in Blind-Bags oder Einzel-Blistern) vertrieben werden.
  • Das Truppen-Gesetz (Battle-Packs für namenlose Figuren): Für namenlose Gruppierungen, Statisten oder Fraktionen (z. B. Novizen, Soldaten, imperiale Wachen oder Klon-Krieger) sind verpflichtend Sammel-Packs mit einer Mindestanzahl von zehn (10) Figuren pro Packung anzubieten. Dies ermöglicht Sammlern einen logischen und kostengünstigen Aufbau von Armeen oder Ordensgemeinschaften (Army-Building). Diese Packs dürfen keine Mischungen aus Figuren enthalten.
  • Premium-Standard für benannte Figuren: Für alle Figuren mit einem festen Eigennamen im Franchise-Wiki gilt die kompromisslose 360-Grad-Rundumdruck-Pflicht. Arme (inklusive Ärmel-Details), Beine (Vorder-, Rück-, Außen- und Innenseite), der Torso (Vorder- und Rückseite sowie linke und rechte Flanke) sowie der Kopf (inklusive alternativem Wendegesicht, wo passend) müssen absolut sinnig, detailreich und vollständig bedruckt sein.
  • Wirtschaftlicher Standard für unbenannte Massenfiguren (Army-Build-Packs): Für die namenlosen Gruppierungen in den sortenreinen 10er-Packs darf der Detailgrad produktionsoptimiert angepasst werden. Ein Druck auf den Innenseiten der Beine sowie auf der linken und rechten Flanke des Torsos ist hier nicht zwingend erforderlich. Die Bedruckung von Armen, Torso (Vorder-/Rückseite), Beinen (Vorder-/Rückseite) und Kopf muss dennoch sauber, mediengetreu und vollständig ausgeführt sein.

2. Absolutes Aufkleber-Verbot (Druck-Garantie)

  • 100 % Prints: Der Einsatz von Aufklebern (Stickern) ist im gesamten Franchise-Merchandise ausnahmslos verboten. Sämtliche Details, magischen Runen, Sklaven-Ziegel, Schriftzüge oder Sci-Fi-Schiffskontrollen müssen als hochwertige, langlebige und kratzfeste Drucke (Prints) direkt auf den Steinen ausgeführt sein.

3. Strikte Kern-Farbtreue (Die Anti-Farbseuche-Regel)

  • Verbot von versteckten Fehlfarben: Das nicht sichtbare Innere eines Modells darf keine bunten Signalfarben (wie Rot, Blau, Gelb, Pink) im Fundament oder der Stützstruktur enthalten, es sei denn, diese Farben gehören explizit zum sichtbaren Außenthema.
  • Homogene Aufbau-Logik: Für die nicht sichtbare Innenstruktur dürfen ausschließlich jene Grundfarben genutzt werden, die auch die sichtbare Außenschicht des jeweiligen Modells oder Moduls bilden. Auch im Inneren muss die logische Material- und Farbästhetik des Außenbereichs fortgeführt werden.
Konkrete Anwendungsbeispiele
  • A) Fachwerkhaus in modularer Bauweise (3 Module)
    • Modul 1 (Erdgeschoss/Stein-Putz-Optik + Holzrahmen): Im nicht sichtbaren Inneren dürfen ausschließlich die Farben der Steine und des Putzes verwendet werden. Nicht sichtbare Stützbalken dürfen nur im exakt selben Farbton und Verhältnis wie die äußeren Holzrahmen verlegt werden.
    • Modul 2 (Obergeschoss/Reine Holzplanken-Optik): Für die gesamte nicht sichtbare Innenstruktur dieses Moduls sind ausnahmslos holzfarbene Bausteine vorgeschrieben.
    • Modul 3 (Dachgeschoss/Rotes Ziegeldach): Das unter den roten Fliesen liegende Dachgestell muss als logische Holzkonstruktion interpretiert werden können; die Verwendung von roten Steinen im unsichtbaren Unterbau (Dachgestell) ist untersagt.
  • B) Fachwerkhaus in kompakter Bauweise (1 Modul)
    • Die innere, nicht sichtbare Struktur darf sich ausschließlich aus den Außenfarben Holz und Stein/Putz zusammensetzen. Im Dachbereich ist zwingend ein farblich passendes, holzartiges Innen-Gerüst zu konstruieren.

4. Unerbittliche Lokalisierungspflicht (UCS-Standard)

  • Muttersprachliche Display-Plaketten: Für alle Sammlermodelle, die eine Informationstafel (Typ Ultimate Collector Series / UCS-Plakette) oder erklärende Hintergrundtexte in der Bauanleitung enthalten, gilt eine strikte Lokalisierungspflicht.
  • 100 % Landessprache: Die Plakette und alle redaktionellen Texte in der Anleitung müssen zu 100 % in der offiziellen Landessprache des jeweiligen Vertriebslandes gedruckt sein. Wird ein Set im deutschsprachigen Raum verkauft, muss die gedruckte Plakette auf Deutsch sein (englische Standard-Texte sind verboten).
  • Übersetzungs-Manifest: Für die Fakten-Texte der Plaketten gilt die vierte Stufe des Lektoratsmanuskripts (Abschnitt 2, Stufe 4). Billige, fehlerhafte KI- oder Maschinenübersetzungen sind untersagt; es müssen fehlerfreie, charakter- und lore-treue Fachübersetzungen verwendet werden.
  • Wirtschaftliche Preisanpassung (Kompensations-Obergrenze): Zur Kompensation der länderspezifischen Druck- und Logistikkosten ist ein verhältnismäßig höherer Produkt-Verkaufspreis im jeweiligen Vertriebsland vertraglich zulässig. Dieser länderspezifische Aufpreis darf jedoch eine Obergrenze von 5 % des Basis-Nettopreises nicht überschreiten.

ANALOGE SPIELE (BRETT-, KARTEN- & PEN-&-PAPER-REGELN)

Ziel: Die Sicherung eines tiefgründigen, haptisch wertvollen und erweiterbaren analogen Spielerlebnisses. Schlampiges Materialdesign, unvollständige Grundboxen oder unfaire Verkaufsstrategien (wie das künstliche Vorenthalten von Inhalten) sind vertraglich untersagt.

1. Brettspiele (Board Games) & Materialqualität

  • Das "Keine-Papp-Massenware"-Gebot: Sämtliche Marker, Münzen oder Ressourcen-Token in einer Premium-Edition dürfen nicht aus billiger, dünner Graupappe gestanzt sein. Sie müssen aus Massivholz, dickem Acryl oder gegossenem Metall (z. B. für In-Game-Währungen) gefertigt sein.
  • Inlay-Logik (Organisiertes Verpacken): Die Spielebox muss ein maßgeschneidertes, stabiles Innen-Inlay (Kunststoff oder nachhaltiger geformter Zellstoff) besitzen. Dieses Inlay muss so designt sein, dass alle Karten (auch mit Schutzhüllen/Sleeves), Würfel und Miniaturen verrutschsicher und logisch einsortiert werden können. Plastiktüten-Chaos beim Auspacken ist verboten.
  • Miniaturen-Standard: Falls das Brettspiel Miniaturen enthält, greift für Eran und alle benannten Figuren das Merchandise-Veto (Gesichtstreue und Materialstabilität). Sie dürfen nicht aus biegsamem Weichplastik bestehen, das Schwerter oder Sci-Fi-Waffen verkrümmt.

2. Kartenspiele (Card Games) & Anti-TCG-Garantie

  • Das LCG-Prinzip (Kein Trading Card Game): Ein kompetitives oder kooperatives Kartenspiel zu diesem Franchise darf NIEMALS als blindes Sammelkartenspiel (wie Magic: The Gathering, Pokémon oder Yu-Gi-OH) mit zufälligen Booster-Packs vertrieben werden.
  • Volle Transparenz beim Kauf: Erweiterungen dürfen ausschließlich im Living Card Game (LCG)- oder Erweiterungs-Format erscheinen. Das bedeutet: Jede Box, die im Laden steht, muss eine feste, auf der Verpackung exakt aufgelistete Liste von Karten enthalten. Der Spieler muss vor dem Kauf zu 100 % wissen, welche Karten er für sein Geld bekommt. Das Jagen nach seltenen "Chase Cards" über Glückskäufe ist verboten.
  • Karten-Grammatur: Spielkarten müssen eine Mindeststärke von 300 g/m² mit Leinenstruktur (Linen Finish) aufweisen, um eine hohe Langlebigkeit beim Mischen ohne Knickspuren zu garantieren.

3. Pen-&-Paper-Rollenspiele (RPG-Systeme)

  • Das "Ein-Buch-Prinzip" (Vollständiges Grundregelwerk): Es ist untersagt, das Spielsystem künstlich in ein "Spieler-Handbuch", ein "Spielleiter-Handbuch" und ein "Monster-Handbuch" aufzuspalten, um den Käufern dreimal das Geld aus der Tasche zu ziehen. Das Grundregelwerk MUSS alle zum Spielen notwendigen Regeln, die Charaktererschaffung, das Magiesystem (basierend auf Erans Erkenntnis aus Band 5) und die Kern-Gegner der Spielwelt in einem einzigen, vollwertigen Hardcover-Buch enthalten.
  • Kanon-Treue im Weltenband: Kampagnen-Bücher oder Erweiterungen dürfen keine historischen Ereignisse oder physikalischen Gesetze der Welt erfinden, die dem geheimen Franchise-Wiki widersprechen.
  • Digitale Parität (PDF-Inklusion): Jedem physisch erworbenen Regelbuch muss ohne Aufpreis ein digitaler Downloadcode für die offizielle, fehlerfreie PDF-Version (inklusive klickbarem Inhaltsverzeichnis) beiliegen.

4. Erweiterungs- und Add-on-Taktung (Analoges DLC-Modell)

  • Keine Content-Schnitt-Politik: Es ist verboten, Kerninhalte, die bereits während der Entwicklung des Hauptspiels fertiggestellt wurden, aus der Grundbox herauszuschneiden, um sie am ersten Tag als "Day-One-Erweiterung" separat zu verkaufen.
  • Echte Erweiterungen: Add-ons dürfen frühestens 6 Monate nach dem Hauptspiel erscheinen und müssen die Story oder die Spielmechanik signifikant erweitern (z. B. das Einführen der Sci-Fi-Elemente aus den späteren Bänden), anstatt nur kosmetischen oder minimalen Inhalt zu bieten.

Regel für Spiele (Digital)

🎮 Open-World & Leveldesign

  • Keine Sammel-Lethargie: Ein absolutes Verbot von hunderten bedeutungslosen Sammelobjekten (keine "Ubisoft-Formel"). Jedes versteckte Objekt muss Lore-Relevanz besitzen oder exklusive kosmetische Prints freischalten.
  • Organische Barrieren: Keine unsichtbaren Wände. Grenzen der Spielwelt werden durch logische In-Universe-Elemente (z.B. tödliche Chaos-Stürme oder unpassierbare Klippen) signalisiert, die Eran physisch abweisen.

⚔️ Kampfsystem & Magie-Progression

  • Keine visuelle Reizüberflutung: Da es sich um ein Science-Fantasy-Epos handelt, wird auf grelle Schadenszahlen (Pop-ups) und übertriebene CGI-Lichteffekte verzichtet. Der Fokus liegt auf wuchtigen Animationen und physikalischem Treffer-Feedback.
  • Lore-treue Magie-Skalierung: Erans Erkenntnis aus Band 5 (gemeinsame Mana-Ressource) muss sich im Skilltree widerspiegeln. Rassenübergreifende Fähigkeiten teilen sich dieselbe mechanische Basis, modifizieren diese jedoch nur visuell.

🪙 Monetarisierung & User Interface (UI)

  • Anti-Gacha-Garantie: Da Genshin Impact das Negativ-Beispiel ist, gilt ein striktes Verbot von Lootboxen, In-Game-Glücksspiel oder Pay-to-Win. Erweiterungen erscheinen klassisch als vollwertige DLCs.
  • Immersives UI/HUD: Keine mit Icons überladene Minimap. Das UI muss minimalistisch sein oder sich komplett ausblenden lassen, damit die Atmosphäre des Universums im Vordergrund steht.

⚙️ Technik & Barrierefreiheit

  • Plattform-Parität statt Cloud-Zwang: Das Spiel muss offline ohne dauerhafte Internetverbindung spielbar sein (Singleplayer-Fokus).
  • Untertitel-Synchronität: Wenn Dialoge übersprungen werden, darf das System den Text nicht asynchron abschneiden oder Logikfehler im Quest-Log erzeugen.

🎯 Quest-Trigger & Interaktion (System-Logik)

  • Eindeutige Aktivierungszone: Quest-Bereiche werden visuell unmissverständlich auf dem Boden oder im UI hervorgehoben.
  • Bestätigungspflicht: Ein Quest-Start erfolgt niemals automatisch beim reinen Betreten der Zone. Der Spieler muss den Trigger-Prozess aktiv per Knopfdruck bestätigen (Hogwarts Legacy-Standard). Ein ungewolltes Hineinstolpern in Cutscenes oder Kämpfe ist ausgeschlossen.

💎 Loot-, Respawn- & Farming-Taktung

  • Algorithmic-Random-Loot: Der Inhalt von Truhen und Boss-Drop-Tabellen darf algorithmisch zufällig generiert werden, um den Wiederspielwert zu erhalten.
  • Anti-Paywall & Free Farming: Alle Beutequellen sind zu 100% frei im Spiel und ohne den Einsatz von Echtgeld, Timern oder Premium-Energie (wie "Harz") unendlich oft farmbar.
  • Strikte Respawn-Zyklen:
    • Truhen (Chests): Respawnen exakt alle 24 Stunden (täglich). Nicht um 00:00, sondern wenn exakt 24 Stunden vergangen sind.
    • Bosse (Boss Fights): Respawnen exakt alle 3 Tage (72 Stunden). Nicht um 00:00 des 3. Tages, sondern wenn exakt 72 Stunden vergangen sind.

✍️ FAN-FICTION-REGELUNG & KANON-DISZIPLIN

Ziel: Die Förderung und der Schutz von Fan-Geschichten, Fan-Fictions und Spin-offs aus der Community. Jedes nicht-kommerzielle Fan-Werk (unterhalb der 10.000 € Umsatzgrenze aus Kapitel 5) ist herzlich willkommen, muss sich jedoch zwingend in eine der beiden folgenden strukturellen Kategorien einreihen und diese vorab für die Leser klar deklarieren:

1. Kategorie A: Kanon-Fan-Fiction (Canon-Compliant)

Diese Kategorie ist für Geschichten gedacht, die sich nahtlos und unbemerkt in die Lücken der offiziellen Handlung einfügen (z. B. Nebenhandlungen, Vorgeschichten oder die Perspektive anderer Figuren).

  • Strikte Informations-Treue: Autoren dieser Kategorie müssen sich bedingungslos an ALLE im Franchise-Wiki und den offiziellen Büchern etablierten Informationen, historischen Zeitstrahlen, Charakter-Persönlichkeiten und Naturgesetze halten.
  • Keine retrospektiven Änderungen: Es dürfen keine bereits stattgefundenen Ereignisse umgeschrieben werden. Die Geschichte muss sich so anfühlen, als könnte sie exakt so als offizieller Bonus-Inhalt vom Autor stammen.
  • Beispiel (Anhand von Myne):
    • Der gewählte Ansatz: Die Geschichte füllt eine unsichtbare Lücke, ohne die Haupthandlung oder die Lore zu verändern.
    • Die Story: Während Myne im Winter fiebernd im Bett liegt und versucht, ihre unbändige Mana-Hitze (die „Kommende Verzehrung“) durch pure Willenskraft im Zaum zu halten, erzählt diese Fan-Fiction die Geschichte aus der Sicht ihres Vaters Günther. Er sitzt besorgt am Küchentisch, repariert seine Stadtwachen-Rüstung und spricht mit seiner Frau Eva über die Angst, seine jüngste Tochter an diese mysteriöse Krankheit zu verlieren.
    • Warum es perfekt in den Kanon passt: Diese Geschichte hält sich strikt an ALLE Informationen aus Band 1. Sie bricht keine Regeln, erfindet keine neuen Kräfte und ändert nichts am Ausgang der Handlung. Sie erweitert das Universum lediglich um eine emotionale Perspektive, die im Buch so nicht im Fokus stand.

2. Kategorie B: Kanon-Extended-Fan-Fiction (Canon-Divergent)

Diese Kategorie erlaubt das klassische „Was wäre, wenn...?“-Szenario (Alternate Universe ab einem bestimmten Punkt).

  • Der Wendepunkt (Punkt X): Die Geschichte darf an einem exakt definierten Punkt X (z. B. mitten in Band 3 oder nach dem Cliffhanger von Band 1) radikal von der offiziellen Handlung abspringen.
  • Einführung neuer Lore-Elemente: Ab diesem Punkt X ist das Einbringen von neuen Elementen, Charakteren oder alternativen Handlungsverläufen ausdrücklich gestattet.
  • Das Gesetz der logischen Evolution: Neue Elemente dürfen die Grundregeln des Universums nicht willkürlich brechen, sondern müssen logisch auf ihnen aufbauen.
  • Beispiel (Anhand von Myne):
    • Der Sprungpunkt (Punkt X): Band 1, als Myne das erste Mal versucht, mit Lutz im Wald einfaches Papier aus Pflanzenfasern zu kochen.
    • Der Wendepunkt (Die Abweichung): Beim Umrühren des kochenden Kessels verliert Myne vor Erschöpfung die emotionale Kontrolle. Ihre Mana-Hitze bricht unkontrolliert aus. Doch anstatt wie im Original ohnmächtig zu werden, geschieht etwas Neues: Lutz greift panisch nach ihrer Hand. Durch den extremen Überlebensinstinkt gelingt es Myne in diesem Sekundenbruchteil, ihr Mana nicht nur zu unterdrücken, sondern die Struktur des Manas in ihren Adern bewusst wahrzunehmen und wie ein Netz zu formen.
    • Die logische Evolution (Das "High-Human"-Potential): Ab diesem Punkt X weicht die Geschichte vom Original ab. Myne erkennt, dass sie die Menge ihres Manas durch mentale Barrieren komprimieren und die Struktur trainieren kann. Die Fan-Fiction spinnt die Geschichte nun logisch weiter: Myne nutzt ihr unerschöpfliches Mana-Potential nicht, um später eine brave Priesterin zu werden, sondern sie trainiert heimlich im Wald die Struktur ihrer Energie. Schritt für Schritt überwindet sie die menschlichen Grenzen des Körpers, widersteht der tödlichen Verzehrung aus eigener Kraft und schlägt einen alternativen Pfad ein, der sie Jahrhunderte später zu einer der legendären, unsterblichen Schöpfer-Gottheiten (High-Human) dieser Welt aufsteigen lässt.

3. Kennzeichnungs- und Spoiler-Pflicht

  • Transparente Tags: Jede veröffentlichte Fan-Fiction muss zu Beginn unmissverständlich mit dem Tag [Kanon-Fan-Fiction] oder [Kanon-Extended-Fan-Fiction (Ab Band X, Kapitel Y)] markiert werden.
  • Respekt vor Erstlesern: Extended-Fictions müssen im Vorwort genau definieren, welche offiziellen Buchbände sie inhaltlich voraussetzen, um Spoiler für Neuleser zu vermeiden.

🔞 4. Die Ü18-Regelung (Jugendschutz- & NSFW-Klausel)

Ziel: Der Schutz von Minderjährigen vor ungeeigneten Inhalten bei gleichzeitiger Wahrung der kreativen Freiheit erwachsener Fans. Das Erstellen von erotischen, extrem gewalthaltigen oder psychologisch düsteren Fan-Fictions (NSFW) ist im nicht-kommerziellen Rahmen gestattet, unterliegt jedoch drei unumstößlichen Gesetzen:

4.1. Das absolute Alters- und Einverständnis-Gesetz (Strict Compliance)
  • Altersgrenze für Charaktere: Das Verfassen von Ü18-Szenen (jeglicher sexueller Natur) mit Charakteren, die zum Zeitpunkt der gewählten Story-Handlung laut offiziellem Franchise-Wiki das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist kategorisch und ausnahmslos verboten.
  • Die "Bookworm"-Ausnahme (Alters-Skalierung in Kategorie B): Möchte ein Autor eine Ü18-Extended-Fan-Fiction schreiben, die auf einem frühen Band basiert (in dem die Charaktere noch Kinder sind), MUSS die Geschichte zwingend einen deutlichen Zeitsprung (Time-Skip) beinhalten. Die Charaktere müssen innerhalb der Story nachweisbar und logisch gealtert sein (z. B. "10 Jahre nach den Ereignissen von Band 1..."), bevor Ü18-Inhalte dargestellt werden dürfen.
  • Fiktive Spezies: Für humanoide oder magische Wesen gilt: Maßgeblich ist nicht das biologische Alter in Jahren, sondern die nachweisbare, im Wiki verankerte geistige und physische Volljährigkeit/Reife der jeweiligen Spezies.
4.2. Strikte Kennzeichnungs- und Barriere-Pflicht (Gatekeeping)
  • Der [Ü18 / NSFW] Tag: Solche Werke müssen im Titel und im Vorwort zwingend mit dem unmissverständlichen Tag [🔞-Kanon-Fan-Fiction] oder [🔞-Kanon-Extended-Fan-Fiction] versehen werden.
  • Inhalts-Warnungen (Trigger Warnings): Das Vorwort muss eine präzise Auflistung der reifen Themen enthalten (z. B. Explizite Erotik, Extreme Gewalt, Psychischer Terror, Dark Fantasy).
  • Infrastruktur-Trennung auf der Franchise-Webseite: Im offiziellen, autarken Franchise-Forum ist die Veröffentlichung von expliziten Ü18-Texten oder -Bildern im offenen Bereich streng untersagt. Hierfür wird ein separater, geschützter Forenbereich eingerichtet, der für normale User unsichtbar ist. Der Zutritt zu diesem Bereich wird erst nach einem verifizierten, gesetzlich konformen Altersnachweis (Kategorie: Jugendschutz-Sperre im SaaS-Produkt) freigeschaltet.
4.3. Das Verbot von Charakter-Entstellung (Out-of-Character-Sperre)
  • Auch im Ü18-Bereich gilt das Gesetz der logischen Evolution: Die Charaktere dürfen nicht zu bloßen Werkzeugen plumper Fantasien degradiert werden. Ihre Handlungen, Vorlieben, Ängste und moralischen Grundsätze müssen – im Kontext ihres Alters und der Situation – psychologisch nachvollziehbar und ihrer Persönlichkeit aus den Büchern treu bleiben.
  • Strikte visuelle Körper-Kontinuität (Proportions-Schutz): Das im offiziellen Wiki verankerte, kanonische Aussehen der Charaktere ist bezüglich ihrer physischen Proportionen absolut unantastbar.
    • Die Regel: Ein Charakter, der im Kanon eine schlanke, athletische oder zierliche Statur besitzt, muss diese anatomische Struktur auch in jeder Ü18-Beschreibung zwingend beibehalten. Das künstliche Aufblähen, Verzerren oder extreme Verändern von Körpermerkmalen (z. B. unnatürliche Übertreibungen) zur Befriedigung spezifischer Nischen-Fantasien ist untersagt.
    • Die Kanon-Tarnungs-Ausnahme: Befindet sich ein Charakter innerhalb der offiziellen Lore in einer aktiven, bewussten Tarnung – wie beispielsweise eine Figur, die sich durch magische Hilfsmittel, polsternde Kleidung oder spezifische Techniken künstlich rundlicher macht (einem Fass gleich) –, so ist diese optische Abweichung innerhalb der Fan-Fiction nur dann zulässig, wenn die Story die Aufrechterhaltung, das Ablegen oder das Auffliegen genau dieser kanonischen Tarnung logisch thematisiert.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Was ist bei Verlagen wichtig (wenn sie alles annehmen)

Wenn ein Verlag von deiner Geschichte so begeistert ist, dass er bereit ist, deine Bedingungen zu akzeptieren, gehst du strategisch wie folgt vor, um dich rechtlich und künstlerisch abzusichern:

  • Schritt 1: Die "Schubladen-Garantie" als Verhandlungsbasis nutzen Präsentiere dem Verlag direkt, dass du die erste Reihe (z. B. Band 1 bis 5/6) bereits komplett als fertiges Manuskript vorliegen hast. Das gibt dir die absolute Machtposition. Du kannst dem Verlag einen verlässlichen Veröffentlichungsrhythmus (z. B. 1 Buch pro Jahr) garantieren, ohne jemals unter Schreibdruck zu geraten.
  • Schritt 2: Das Qualitätsmanifest als Vertragsbestandteil (Anlage) fixieren Lass dich nicht mit mündlichen Versprechungen abspeisen ("Ja ja, wir passen schon auf das Lektorat auf"). Das obige Manifest muss als verbindliche Anlage (Addendum) in den Verlagsvertrag aufgenommen werden. Jede Verletzung dieser Punkte (z. B. heimlicher Einsatz von KI oder Streichung einer Lektoratsstufe) muss als Vertragsbruch gelten.
  • Schritt 3: Das "Muttersprachliche Kontroll-Veto" im Vertrag verankern Du lässt in den Vertrag schreiben, dass der ausländische Verlag dir nicht nur die Übersetzung, sondern auch ein stilistisches Gutachten eines unabhängigen, muttersprachlichen Experten deiner Wahl finanzieren muss. Du suchst dir (z. B. über Autoren-Netzwerke) einen treuen Fan oder einen freien Lektor im Zielland, der deine deutschen Vorgaben kennt. Dieser prüft das Probekapitel für dich und gibt dir das Signal: "Ja, Erans Ton wird getroffen" oder "Nein, zieh das Veto".
  • Schritt 4: Das "Rück-Übersetzungs"-Protokoll (Back-Translation) Bei extrem wichtigen Dialogen oder Schlüsselstellen (wie dem Sklaven-Twist in Band 4) lässt du dir vom Verlag eine wörtliche Rückübersetzung ins Deutsche vorlegen. Wenn der Übersetzer aus Erans personaler 3. Person plötzlich einen allwissenden Erzähler macht, siehst du das sofort am deutschen Rück-Text und kannst die Korrektur verlangen. Zudem muss zwingend der zu veröffentlichende Text der jeweiligen Zielsprache mitgeliefert werden, um ein bloßes Kopieren meines deutschen Originals für die Rückübersetzung sofort erkennbar zu machen. Mittels moderner Online-KI lässt sich so in Sekunden prüfen und abgleichen, ob das deutsche Original, die Zielsprachen-Übersetzung und die gelieferte Rückübersetzung logisch und stilistisch exakt zusammenpassen.
  • Schritt 5: Rechte-Splittung bei den Nebenrechten (Anime/Hörspiel/Merch) Verkaufe dem Verlag nur die reinen Buch- und E-Book-Rechte. Behalte die sogenannten Nebenrechte (Audio, Film, Merchandise) entweder komplett bei dir oder binde sie an extrem harte Klauseln. Wenn der Verlag die Hörbuchrechte will, greift automatisch die Vertragsklausel: "Nur bei gleichzeitiger Finanzierung eines identisch besetzten Hörspiels".
  • Schritt 6: Die "Rückfall-Klausel" bei Nichtbeachtung einbauen Sichere dich für den Fall ab, dass der Verlag pleitegeht, fusioniert oder deine Vorgaben im Laufe der Jahre schleifen lässt. Es muss eine Klausel im Vertrag stehen, nach der alle Rechte sofort und kostenlos an dich zurückfallen, wenn der Verlag die Bedingungen des Qualitätsmanifests nicht erfüllt oder ein Buch nicht rechtzeitig im vereinbarten Jahr herausbringt.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Modus Eigenverlag (Wenn kein Verlag die Bedingungen erfüllt)

Sollte kein traditioneller Verlag jede einzelne Bedingung des Manifests (inklusive der kompletten Abkehr von der klassischen Auflagen-Mentalität) akzeptieren, wird das Franchise im exklusiven Eigenverlag nach folgendem System betrieben, um das finanzielle Risiko zu eliminieren und die absolute Kontrolle zu behalten:

  • Schritt 1: Das "Barsortiment-Schild" als Logistik-Basis einrichten Das Buch wird im Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) registriert und an die großen Barsortimente (wie Libri, Zeitfracht oder Umbreit) gekoppelt. Dadurch ist jeder Band im System jedes Buchhändlers (von Thalia bis zum kleinen Laden um die Ecke) sofort computergestützt auffindbar und bestellbar.
  • Schritt 2: Absolute Sperre für Privat-Adressen (Logistik-Schutz) Es wird eine eiserne Systemregel eingerichtet: Niemals wird ein Buch direkt von mir an eine Privatadresse verpackt oder verschickt. Der gesamte Endkunden-Versandaufwand wird komplett auf den Großhandel abgewälzt. Will ein Händler (wie Thalia) dem Kunden den Versand nach Hause anbieten, muss dieser Händler das Buch aus seiner eigenen Annahme heraus verpacken und mit seiner eigenen Logistik verschicken. Kreatoren, die bei der Bewerbung mithelfen erhalten einen Gutschein für das Buch, ggf. wäre hier auch ein Vordruck umsetzbar.
  • Schritt 3: Der "Monatliche Sammel-Druck" (Zero-Risk-Prinzip) Es gibt keine klassische Vorab-Auflage und keine Lagerkosten. Innerhalb eines Kalendermonats werden alle eingegangenen Bestellungen der Buchhändler im System gesammelt. Erst nach Ablauf des Monats wird die exakte, verbindlich georderte Stückzahl als Print-on-Demand-Auftrag an die Druckerei übermittelt.
  • Schritt 4: Die gebündelte Händler-Auslieferung Die frisch gedruckten Bücher werden von der Druckerei direkt und ausschließlich an die Logistikzentren der Buchhändler oder die Barsortimente ausgeliefert. Es verbleibt kein einziges Restexemplar bei mir im privaten Raum – das finanzielle Risiko von Ladenhütern oder Retouren ist somit dauerhaft gleich Null.
  • Schritt 5: Nutzung der gewonnenen Zeit für Qualität Da die gesamte Logistik vollautomatisch über die Händlerstrukturen läuft, bleibt meine persönliche Zeit zu 100% frei von administrativem Ballast. Diese Zeit wird stattdessen genutzt, um das verdiente Geld direkt in die 4 Stufen des Manifests (Menschliche Übersetzer und das dreistufige Lektorat) für die Folgebände zu investieren.
  • Schritt 6: Öffentlicher Status der Produktion (Transparenz-Offensive) Auf der offiziellen Eigenverlags-/Autorenwebseite muss der prozentuale Herstellungsstatus der aktuellen Monatsbestellungen sowie deren genauer Lieferstatus an die Verteilzentren der Händler für jeden Fan jederzeit ungehindert einsehbar sein. Hier kann auch übersichtlich dargestellt werden, wie viele Bücher im aktuellen Monat insgesamt vorbestellt wurden.

Wie werden Ankündigungen veröffentlicht

Eigene App

Eine exklusiv für das Franchise entwickelte App dient der schnellen, direkten Information der Fans über neue Buch-Releases, Anime-Fortschritte oder offizielle Wettbewerbe. Sie fungiert als primärer, ungefilterter Push-Kanal.

Eigener Blog

Auf der offiziellen Webseite des Franchises wird ein Autoren-Blog betrieben. Hier werden tiefgründigere Details, Hintergrundberichte zum Weltenbau und persönliche Einblicke geteilt, die in der Kurzinformations-App nicht ersichtlich sind.

Eigenes Forum

Um den Fans einen sicheren und unzensierten Raum für den Austausch, Theorien und Diskussionen zu bieten, wird ein eigenes, autarkes Forum auf der Webseite betrieben. Die Community verbleibt somit auf eigener Infrastruktur.

Eigenes Wiki

Es wird ein zentrales, dreistufiges Wiki-System etabliert, das als ultimative Wissensdatenbank dient und drei fundamentale Aspekte strikt voneinander getrennt erfüllt:

  1. Der interne Notizzettel des Autors: - Dient als meine private Arbeitsplattform für den Weltenbau, Charakter-Entwicklungen und Plot-Fäden. - Ist vollumfänglich für alle Übersetzer und Medien-Ersteller (z. B. Regisseure) zugänglich, damit sie zukünftige Ereignisse im Kontext der aktuellen Arbeit präzise mit einplanen können. - Die primäre Erstellung erfolgt in Deutsch (da Übersetzer der Sprache mächtig sein müssen). Für ausländische Medien-Ersteller (wie japanische Anime-Regisseure) wird diese Ebene bei Bedarf über eine gesicherte KI-Übersetzung bereitgestellt. Wahlwiese arbeiten sie auch mit dem zuständigen Übersetzer-Team zusammen.
  2. Die Vorveröffentlichung (Interne Freigabe): - Beinhaltet ausschließlich den Kontext von Inhalten, die bereits in gedruckter Buchform erschienen sind, wird aber zunächst noch vom Autor zurückgehalten. - Erst nach dem Erreichen einer bestimmten Mindestmenge an verkauften Buchexemplaren UND dem Verstreichen einer festen Frist von exakt 3 Monaten werden diese Artikel für die nächste Stufe freigegeben. - Wichtig: Dies ist ein rein offizielles, vom Autor gepflegtes Kontroll-Wiki – eine Bearbeitung oder Pflege durch Fans ist auf allen Ebenen absolut ausgeschlossen.
  3. Das öffentliche Wiki: - Sobald die Bedingungen der Vorveröffentlichung (Verkaufszahl + Zeitfrist) erfüllt sind, werden die entsprechenden Artikel automatisch im öffentlichen Wiki live geschaltet. - Für maximale Community-Dynamik enthält jede Seite im öffentlichen Wiki einen dedizierten Button. Mit diesem können Fans die jeweilige Wiki-Seite sofort als direkten Link in einem neuen Thread im offiziellen Forum teilen und diskutieren.

"Gängige" SNS

Plattformen wie X (ehemals Twitter), Instagram, TikTok, Facebook und Co. werden rigoros als "nicht zu bespielen" definiert. Es gibt keine offiziellen Kanäle auf diesen Netzwerken, um das Franchise vor dem dortigen Algorithmus-Zwang, toxischen Dynamiken und digitalem "Story-Rauschen" komplett zu schützen.

Transparenz- & Lizenz-Statuten (Anti-Bürokratie-Regel)

Das Franchise verabscheut bürokratische Intransparenz. Sämtliche Regeln müssen für Fans und Partner im Verlags-Modus (zentral auf der Autoren-Webseite) sowie im Eigenverlags-Modus (vernetzt über App, Blog, Forum und Wiki) barrierefrei und in einfacher Sprache zugänglich sein.

  • Kostenfreie Community-Infrastruktur: Der Zugriff auf das offizielle, autarke Forum sowie die Erstellung eines persönlichen Community-Accounts sind für alle Nutzer vollkommen kostenfrei. Es dürfen keinerlei Paywalls, kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaften oder versteckte Gebühren für die Nutzung der Diskussions-Plattform erhoben werden. Ein finanzieller Aufwand entsteht für die Fans ausnahmslos und ausschließlich beim Erwerb der finalen Produkte (Bücher, Medien-Releases, Spiele, lizenziertes Merchandise).
  • Das öffentliche Live-Lizenz-Logbuch: Von der ersten Sekunde des Webseiten-Launches an ist eine permanente, zentrale Logbuch-Seite live geschaltet. Dieses Logbuch dient als transparente Echtzeit-Übersicht über den aktuellen Status aller jemals verhandelten und vergebenen Lizenzen, streng kategorisiert nach Sektoren (Beispiele):
    • Anime-Sektor (Serien, Simuldubs, OVA-Produktionen)
    • Filme-Sektor (Realfilm-Adaptionen, Kino-Releases)
    • Gaming-Sektor (Digitale Videospiele, analoge Brett-, Karten- und Pen-&-Paper-Systeme)
    • Merchandise-Sektor (Klemmbausteine, Figuren, Kleidung, Alltags-Gadgets)
  • Eintragung bei aktiver Lizenzierung: Sobald eine Lizenz erfolgreich verhandelt und vergeben wurde, wird dieser Vertrag sofort im Logbuch registriert und für die Öffentlichkeit sichtbar hinterlegt. Neben den Vertragseckpunkten müssen die im Partnerunternehmen operativ verantwortlichen Personen (z. B. der leitende Regisseur, der Chef-Lektor, der federführende Spieldesigner oder der leitende Set-Designer) namentlich genannt und direkt mit ihren öffentlich einsehbaren Berufsprofilen (z. B. LinkedIn oder Firmen-Biografie) verlinkt werden.
  • Eintragung bei Lizenzentzügen: Sollte einer Firma eine aktive Lizenz entzogen werden müssen, wird dieser Vorgang im selben Logbuch unter Angabe der konkreten, sachlichen und vertraglichen Gründe (z. B. Verstoß gegen das Qualitätsmanifest, ungenehmigter KI-Einsatz) unzensiert offengelegt. Spekulationen und Gerüchte in der Community werden so im Keim erstickt. Abgelehnte Anfragen oder Absagen im Vorfeld werden hier nicht gelistet.
  • Die „3-Strikes-Regel“ bei personeller Schlampigkeit: Innerhalb eines laufenden Projekts eines Lizenznehmers sind maximal drei (3) personelle Wechsel der operativ hauptverantwortlichen Person aufgrund von Schlampigkeit, Pfusch oder Missachtung des Manifests erlaubt. Sollte das Partnerunternehmen auch nach dem dritten personellen Wechsel die geforderte Qualität nicht halten, wird der gesamten Firma die Lizenz fristlos entzogen und der Status im Logbuch auf „Entzogen“ gesetzt.
  • Ausnahmen von der Obergrenze: Unverschuldete Ausfälle der verantwortlichen Personen (darunter Tod, schwere Langzeit-Erkrankungen, Unfälle oder nachweisbare höhere Gewalt) gelten explizit nicht als Schlampigkeit und fließen nicht in die 3-Strikes-Regel ein.

Über MediaWiki

MediaWiki wurde installiert.

Hilfe zur Benutzung und Konfiguration der Wiki-Software findest du im Benutzerhandbuch.

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